WVP ist nicht gleich WVP…

Eine dubiose Anzeigen-Firma namens WVP Werbeverlag & Promotion treibt derzeit ihr Unwesen in Deutschland. Das Unangenehme daran ist, dass diese Firma mit Sitz in der Königstr. 26, 70173 Stuttgart verwechselt wird mit der Firma wvp werbegesellschaft mbH. Die Firma wvp werbegesellschaft mbH, Alexanderstr. 153, 70180 Stuttgart  hat mit WVP Werbeverlag & Promotion nach eigenen Aussagen nicht zu tun und hat mittlerweile die Polizei eingeschaltet.

Die Fa. WVP Werbeverlag & Promotion bietet mittels eines einfachen Formulars an, dass in einem Objekt : Infobroschüre, Infoplakat oder Prospekt die Anzeige des Kunden gegen ein nicht unerhebliches Entgelt veröffentlicht wird. Hat der Kunde dieses Formular unterschrieben, bekommt er eine Rechnung erteilt.

Aus dem Formular lassen sich keine Kontaktdaten zu der Firma ablesen, Angaben zum Geschäftsführer oder Inhaber gibt es auch nicht.

RA Seeholzer hält die Firma Werbeverlag &  Promotion, Königstr. 26, 70173 Suttgart für einen klassischen „Trittbrett“fahrer. Sie versucht sich an die Arbeitsmasche anderer Anzeigenfirmen dranzuhängen, um so zu Kunden und Geld zu kommen. Wirklich bieten tut die Firma nichts.  Der Vertrag ist zu unbestimmt, Erfüllung scheint überhaupt nicht möglich, die vertraglichen Klauseln sind widersprüchlich.

Other Posts

There are 6 comments. Add yours.

  1. Ralf Herbel,65510 Idstein,Martin-Luther-Str.6

    Heute,am 06.05.09 Wurde mir ein Fax der obigen Firma WVP zugesandt,mit der Bitte um schnelle Rücksendung mit Angabe der Bankverbindung!
    Ich werde dieses Formular an den Verein VDAK senden,die sich mit derartigen Trittbrettfirmen beschäftigen!

    • admin

      Sie könnten auch eine Strafanzeige erstatten. Denn wer gewerbsmäßig versucht, mit (wohl) nichterfüllbaren Verträgen Kasse zu machen, der steht nah am versuchten Betrug (§ 263 II StGB)

  2. Knaack oberflächenveredelung, Husby

    Wir haben auch eine Rechnung von dieser Firma bekommen. Durch Ihre Information werden wir diese nicht bezahlen. Wie haben wir uns zu verhalten????
    Viele Grüße

    • admin

      Das kommt darauf an, ob jemand aus der Firma das Auftragsformular unterschrieben hat oder nicht. Falls ja, sollten Sie sich beraten lassen.

  3. Salzer

    Ich hatte bereits vor einigen Wochen den Anruf bekommen und das erste Fax einfach weggeworfen.

    Gestern kam dann ein erneuter Anruf, daß ich bitte das Fax, das jetzt kommt unterschreiben möchte, daß damit der Platz in der 2. Auflage weitervergeben werden könnte.

    Ich habe dann den Betrag für die Anzeige und die Bedingungen durchgestrichen und unterschrieben zurückgefaxt.

    Heute kam dann der Anruf, leider bei einem Kollegen, daß ich bitte nochmals untershcreiben solle und den Betrag nicht durchstreichen.

    Dann kam das Fax mit dem Textzusatz handschriftlich: Bitte nochmals unterschreiben, retur faxen, und nicht die Kosten des 1. Auflagepreises durchstriechen. Dies ist der Erste auflagepreis, die Kosten frü den zweiten entfallen mit Ihrer Unterschrift.

    Das Fax liegt jetzt in meiner Ablage – natürlich nicht unterschrieben. Ich habe nur noch einen Ausdruck einer Internetseite dorthin gefaxt, wo auf den Betrug hingewiesen wird und geraten wird Strafanzeige zu stellen. Dies habe ich dick angestrichen.

    Jetzt weiß ich nur nicht, ob sich de raufwand mit der Strafanzeige lohnt.

    • admin

      Doch, Sie sollten unter kurzer Schilderung des Sachverhaltes so wie hier, den Ablauf in eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart anbringen. Die hinter solchen Firmen stehenden Personen sollen garnicht erst denken, dass so eine Masche unbehelligt bleibt. Meines Erachtens nach, steckt dort eine Menge „kriminelle Energie“ versteckt. Das schützt und unterstützt im Übrigen auch seriöse Firmen.
      MfG, RA Seeholzer

Archive