Wie Anzeigenfirmen zu Kundenaufträgen kommen…

Die Fa. HAS Verlag GmbH & Co. KG aus Hamburg sowie die Fa. WVM Werbeverlag aus Mönchengladbach waren schon mehrfach Gegenstand der Berichterstattung hier. Beide Firmen werden von den Herren Kufner „geleitet“ bzw. diese stehen hinter diesen Firmen.

Ein Mandant von RA Seeholzer beschreibt in einem Brief vom 14.09.2011 folgende Situation:

Der Mandant wurde von einer Mitarbeiterin der Fa. HAS telefonisch kontaktiert. Man bezog sich auf ein Gespräch Anfang 2011. Der „Ratgeber“ würde nun bald erscheinen und man wolle einen Aussendienstmitarbeiter vorbeischicken. Der Mandant ging dabei davon aus, es handele sich um eine Fa. mit der er bereits in geschäftlichen Verbindung stand, weil sich ja auf ein bereits erfolgtes Gespräch bezogen wurde, welches der Mandant tatsächlich mit einer anderen Firma geführt hatte.

Ohne es genau zu hinterfragen unterschrieb der Mandant im Mai 2011 das Formular der Fa. HAS. Eine genaue Aufklärung über den Inhalt (Kostenfolge, Werbeobjekt) bekam er laut seiner Aussage nicht.

Wenige Wochen später ein weiterer Anruf. Man wolle das Layout abnehmen lassen und schicke deswegen einen Mitarbeiter vorbei. Der Mitarbeiter erschien, der Mandant erkannte sein Layout und unterschrieb im Juni 2011.

Was ihm dabei nicht auffiel, dass er nun einen weiteren Werbeinsertionsvertrag bei der Fa. WVM abgeschlossen hatte, mit einem vollkommen anderen Produkt als Werbeträger.

Ähnlich beschreibt eine weitere Mandantin mit Schreiben vom 13.09.2011 die „Auftragserteilung“.

Es ist schon sehr auffällig, dass WVM ziemlich genau einen Monat nach der Fa. HAS auf den Plan tritt; man könnte vermuten, der zeitliche Zusammenhang würde ausgenutzt.

Bei dieser Art von Geschäftsgebaren dürfen sich Firmen wie HAS und WVM nicht wundern, wenn manche Kunden mit ihnen nichts zu tun haben wollen und sich „salopp“ gesagt, über den „Tisch gezogen fühlen“.

 

 

 

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