Adressbuchfirma aus Portugal verzichtet auf Forderung

Offensichtlich zeigen die gegen die United Lda. aus Portugal von uns in Deutschland ausgebrachten Klagen Wirkung.  Anders läßt sich das Verhalten der United Lda aus unserer Sicht nicht erklären.

Nachdem wir in einem der vielen Fälle gegen United Lda das Vertragsverhältnis angegriffen haben, lenkte die Fa. United mit Schreiben vom 21.05.2012 ein. Man kündigte seitens United das Vertragsverhältnis fristlos. Nicht ganz klar ist, wer dies in welcher Funktion tat.

Da uns nicht klar war, ob diese Erklärung auch einen vollständigen Forderungsverzicht enthielt, schrieben wir United am 30.05.2012 erneut an und baten um Präzisierung.

Am 19.06.2012 antwortetet United.

Zitat:

„… Sämtliche wechselseitigen Ansprüche sind als abgegolten zu betrachten, unsere Rechnung vom 27.03.2012, die auch den Beitrag für das erste Insertionsjahr berücksichtigte, ist selbstredend als gegenstandlos zu betrachten. Unser Verlagshaus wird selbstredend auch keine weiteren Ansprüche aus dem im Betreff genannten Vertragsverhältnis mehr geltend machen wird.“

Es zeigt sich, dass, wenn man „Opfer“ eines Adressbuchverlages geworden ist, die Prüfung des Sachverhaltes und entsprechende Reaktion durch einen Anwalt, man gute Chancen hat, aus einem solchen „Werbevertrag“ herauszukommen. Die anwaltlichen Kosten sind i.d.R. geringer als die Forderungssumme, die auf dem Spiel steht.

 

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