Und nun meldet sich eine Inkasso-Firma…

RA Seeholzer vertritt einige Mandanten gegen die Fa. Medya Tanitim Tic Ltd., mit vorgeblichen Sitz in Istanbul, Türkei. Schreiben an diese Firma kommen als unzustellbar zurück, die Adresse stimmt nicht.

 

Vorgeblich soll es um eine Forderung aus einem Werbeinsertionsvertrag für das Auskunftsverzeichnis unter branchenauskunft-24.com gehen.

Zur Forderungsabwicklung/Debitorenverwaltung hatte sich die Fa. DeMa Debitoren Management GmbH & C. KG mit Sitz in Neustadt gemeldet und Zahlung im Auftrag der Fa. Medya verlangt.

Diese Forderung  wurde gegenüber der Fa. Medya sowie DeMa als unberechtigt zurückgewiesen.

Nun schaltet die Fa. DeMa ein Inkassobüro FHG Inkasso GmbH, mit Sitz in Duchroth ein. Diese fordert nun den Betrag ein, den DeMa (vorgeblich) im Auftrag von Medya in Rechnung gestellt hatte. Neben der ursprünglichen Hauptforderung kommen nun Inkasso-Gebühren, Portokosten, Zinsen und Mahngebühren des Auftraggebers hinzu.

Das Aufforderungsschreiben ging selbstverständlich nicht an den eingeschalteten Anwalt, sondern direkt an die Mandantschaft.

Nach Auffassung von RA Seeholzer dient die oben beschriebene Vorgehensweise lediglich dem Zweck der Einschüchterung. Dem „Kunden“ soll das Gefühl vermittelt werden, dass er zahlen müsse. Man kann nur dringend dazu raten, bevor man auf solche Aufforderungsschreiben reagiert, prüfen zu lassen, ob die Forderung berechtigt ist oder nicht.

 

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