Unberechtigte Forderungen… führen zur Kostenerstattung

Immer wieder kommt es vor, dass Adress- und Anzeigenunternehmen behaupten, sie hätten eine berechtigte Forderungen gegen den Kunden. Stimmt dies nicht, kann der Betroffene das Unternehmen auf Kostenerstattung in Anspruch nehmen.

Kann das Anzeigen- und/oder Adressbuchunternehmen die Berechtigung seiner Forderung nicht nachweisen bzw. wird dies im Prozeß nicht getan, kann der Betroffene die anwaltlichen Kosten, die ihm vorgerichtlich entstanden sind erstattet verlangen.

Diese Kosten sind gem. §§ 280, 249 BGB zu erstatten, um eine unberechtigte Forderung abzuwehren (AG Hamburg, U. v. 20.09.2010 14 C 209/10).

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