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HAS Verlag GmbH & Co.KG und Plain Werbeservice GmbH

Wer auf diese beiden Firmen „hereingefallen“ ist, sollte Hilfe beim Anwalt suchen.

Beide Firmen bieten „Anzeigenverträge“ an für Werbeobjekte („Kinder-Notruf“ oder „Erste-Hilfe“) deren Werbewirksamkeit im hohen Maße umstritten ist.

Die jährlichen Kosten sind auch nicht „ohne“.

In einem Fall von HAS sollten diese sich auf 5.390,70 Euro belaufen, im Falle von Plain auf 4.764,76 Euro jährlich!

Verfolgt man das Werbegebaren dieser beiden Firmen ( HAS und Plain ) genauer, stellt sich bereits zu Beginn bzw. beim Besuch des Vertreters die Frage, geht da alles mit rechten Dingen zu?

Wurde der Kunde über alles, was wichtig ist aufgeklärt?

Dazu gehört das Werbeobjekt, die zu druckende Auflage die Qualität und Stärke, das Verteilungsgebiet sowie die Stellen, die die Werbung an Dritte zur Kenntnis bringen sollen und ob Dritte die Werbung wahrnehmen können.

Fehlt nur eine dieser genannten Voraussetzungen, kann es an einer wirksamen Vereinbarung zwischen den Parteien fehlen. Folglich hätte das Werbeunternehmen keinen Anspruch auf Zahlung aus dem Vertrag.

Es gibt eine Fülle von Urteilen zu verschiedenen Werbefirmen ( HAS, Plain, Forum Verlag (KEA FTD Ltd.), VWS-Verlag, Medienpol, Mediendesign usw. ) die teilweise auch zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

Einige Gerichte halten die Art der Vertragsgestaltung obiger Firmen für wirksam, andere eben nicht.

Unternehmen die mit Rechnungen von solchen Firmen konfrontiert werden oder betroffen sind, sollten sich deswegen umgehend anwaltlich beraten lassen, um die optimale Vorgehensweise ab zu klären.

Ich unterstütze seit mehrerer Jahren betroffene Unternehmer aus Gesamt-Deutschland gegen bestimmte Anzeigen-Firmen.

Dabei spielt es keine Rolle, wo das betroffene Unternahmen seinen Sitz hat.

 


Dem Spuk ein Ende bereiten – oder wie man mit United lda. temdi am besten umgeht

Viele Mediziner und andere Vertreter von Heilberufen sind in den vergangenen Jahren auf das Adressbuchverzeichnis der Fa. United lda aus Lissabon temdi.com hereingefallen.

Der Grund liegt in dem von United lda verschickten Schreiben und in der Annahme, dass die Eintragung dort eine Leistung ist, die man umsonst beziehen kann.

Nein! Weit gefehlt. United lda. lässt sich den Eintrag auf temdi.com teuer bezahlen. Für die Laufzeizt von 36 Monaten berechnet Unitd lda. € 3.900,33 (brutto) !!!


Point S.W.I.S.S. Werbung verzichtet „ohne Anerkennung einer rechtlichen Verpflichtung“

Ein Arzt aus Deutschland unterschreibt am 10.10.2013 ein Formular der Fa. Point S.W.I.S.S. Werbung GmbH in Sarnen.

Darauf bestätigt er zunächst SWISS € 698,00, € 157,00 sowie € 6,00 Versandkosten für je eine Auflage für „Info (Notrufe)“ zu zahlen.
Was der Arzt nicht weiss, die Fa. SWISS wird die oben genannten Beträge 6mal verlangen könnnen, würde man unterstellen der Vertrag sei wirksam.


United Lda. aus Portugal mag Rechtsanwalt Jochen Seeholzer, Hamburg nicht

Seit Jahren setzt sich RA Seeholzer mit der Fa. United Directórios Lda, Lisbon in Portugal für seine Mandanten auseinander.

United lda. Betreibt ein Online Verzeichnis im Internet unter dem Begriff Temdi (The European Medical Directory).

Um dieses mit Daten und die eigenen Taschen mit Geld zu füllen, werden an Mediziner in ganz Deutschland tausende von Datenformularen geschickt, in der Hoffnung, dass der Empfänger Daten auf dem Formular ändert, ergänzt, einträgt und das Ganze zurückschickt.

Dann nämlich, so die Vorstellung von United lda. und der Frau Debora Schaer (Geschäftsführerin von United) kommt ein Werbeinsertionsvertrag zustande, nachdem der Kunde über 36 Monate alle 12 Monate Euro 1.300,11 (brutto) zahlen soll.

Zuletzt hat RA Seeholzer am 11.11.2013 ein Schreiben an United geschickt und der Firma mitgeteilt, dass seine Mandantin nicht gedenkt zu zahlen und im Übrigen davon ausgeht, dass der Vertrag aus verschiedenen Gründen nicht wirksam ist.

United lda. wurde aufgefordert auf die Forderungen zu verzichten, ansonsten RA Seeholzer der Mandantschaft anempfehle, Klage einzureichen.

Da wir bereits mehrere dutzend Klagen gegen United lda. in Deutschland geführt haben, ist das also nicht bloßes „Anwalts-Gefasel“.

Forderungsverzicht

Nun  „verzichtet“ United Lda gegenüber RA Seeholzer bzw. der Mandantin auf die Forderung!

„… sondern vielmehr nur aus Kulanz. … Unsere im Betreff genannte Rechnung ist damit als gegenstandlos zu betrachten.“

Na und diese Rechnung vom 28.10.2013 lautete immerhin auf € 4.083,93 (inkl. UST und Mahnkosten).

Da wird sich die Mandantin aber freuen, so kurz vor Weihnachten.


Adressbuchfirma aus Portugal hält nicht mehr am Vertrag fest

Die Fa. United Lda. mit (vorgeblichem) Sitz in Lissabon, Portugal unterhält im Internet eine Plattform mit dem Namen temdi.com. Dieses „Verzeichnis der Mediziner“ ist nach eigener Auskunft von United ein Spezialverzeichnis auf internationaler Ebene, im medizinischen Bereich eine einzigartige Plattform.

Eine Mandantin von RA Seeholzer hatte das Formular „Verzeichnis der Mediziner“ Ende November 2011 unterschrieben. Daraufhin erhielt die Mandantin am 19.12.2011 eine Rechnung über € 1.300,11 zugestellt. Die Mandantin hatte die von United bereits aufgenommenen Daten nicht verändert, sondern lediglich unterschrieben, korrigiert und zurück geschickt.

Nachdem RA Seeholzer mit Schreiben vom 19.01.2012 die Willenserklärung der Mandanten wegen §§ 123, 124 BGB angefochten hatte, erklärte die Fa. United noch mit Schreiben vom 31.01.2012 gegenüber der Mandatin direkt..

„Wir bitten Sie nun aber, Ihrerseits den vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen und die zur Zahlung fällige Rechnung für die von Ihnen bestellte Anzeige in den nächsten Tagen zu begleichen.“

Mit Schreiben vom 15.02.2012, hier eingegangen am 20.02.2012, ändert United Lda. auf einmal ihre Haltung. Offensichtlich zeigen die von RA Seeholzer gegen United Lda. vielfach ausgebrachten negativen Feststellungsklagen in Deutschland ihre Wirkungen.

Über 2,5 Seiten wird RA Seeholzer mehr oder weniger darüber belehrt, wieso die von im vertretene (rechtliche) Meinung falsch sei.

Dann kommt im letzten Satz des Schreibens die „Erkenntnis“.

„Nach dieser ausführlichen Richtigstellung des Sachverhaltes, dürfen wir zusammenfassend festhalten, daß zweifellos ein rechtswirksamer und rechtsgültiger Vertrag vorliegt. Wir haben den Vorgang jedoch unserer Geschäftsführung nochmal zur Prüfung vorgelegt. Da es so zu sein scheint, daß Ihre Mandantin an einer Weiterführung des Vertrages doch nicht interessiert ist, teilen wir insofern mit, daß der Vertrag mit sofortiger Wirkung storniert wird. Dies geschieht selbstverständlich ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und ohne Präjudiz, sondern vielmehr aus Kulanz Ihrer Mandantin gegenüber.“

Mit anderen Worten, United verzichtet nun doch auf die Geltendmachung ihrer Ansprüche aus dem „wirksamen und rechtsgültigen“ Vertrag.

Dieser Fall zeigt exemplarisch, dass es sich lohnt, „vermeintliche“ Vertragsverhältnisse fachkundig überprüfen zu lassen und sich zur Wehr zu setzen, bevor man – wie im oben genannten Fall – fast € 4.000,00 für einen Werbevertrag von über 36 Monate bezahlt

 

 


German-ja GmbH verzichtet aus Kulanz

Nachdem die Firma German-ja GmbH mit Schreiben vom 16.09.2009 Mandanten des RA Seeholzers wegen einer ausstehenden Zahlung über € 1.011,50 anmahnte, wurde RA Seeholzer beauftragt, dagegen vorzugehen.


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