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Mediahaus Verlag aus Düsseldorf auf Kundenfang in Deutschland

 

Ergänzung zu meinem Beitrag vom 16.12.2015

Hochglanz-Anzeigenfirma Mediahaus Verlag GmbH aus Düsseldorf auf Kundenfang

Ein kleines Unternehmen aus dem süddeutschen Raum bat mich darum, einen Vorgang um das Vorgehen der Firma Mediahaus Verlag Düsseldorf bei der Kundengewinnung zu prüfen.

Es ging primär um die Frage, ob bereits zwischen der Firma aus Süddeutschland und Mediahaus Verlag ein Vertrag zustande gekommen sei oder nicht.

Mir wurden diverse Unterlagen und Kommentare zum Auftritt der Firma Mediahaus Verlag und ihres Mitarbeiters S. Siemes zugesandt.

Zunächst kam ein Schreiben mit dem Angebot für eine Anzeige in einem Bürgermagazin für den Ort des Unternehmen und Umgebung. Das eigentliche von Mediahaus Verlag genutzte Formular war bereits mit Daten des Kunden seitens des Verlages ausgefüllt worden. Mit mehreren Telefonanrufen versuchete ein Mitarbeiter des Mediahaus Verlags, die Mitarbeitern des beworbenen Unternehmens dazu zu bewegen, das Formular zu unterschreiben.

Was diese jedoch nicht tat.

Bei sehr genauem Lesen des Formulars fällt einem auf, wieso man bei Mediahaus Verlag besser keine Werbung schalten sollte, denn die Werbewirksamkeit ist zweifelhaft und der Werbeerfolg wohl denkbar gering.

Die Verteilerstellen

Dies liegt daran, dass Mediahaus Verlag zwar behauptet, eine Broschüre zu erstellen (und dies im Zweifel auch tut), in der an einer bestimmten Fläche eine „Anzeige“ des beworbenen Unternehmens abgedruckt ist. Was Mediahaus Verlag aber nicht will, ist, eine Garantie dafür zu übernehmen, dass die Werbebroschüre an den entsprechenden „Verteilerstellen“ auch ausgelegt werden, damit man überhaupt von der Anzeige des Kunden Kenntnis nehmen kann.

Zitat aus den Geschäftsbedingungen (Stand: Mai 2016):

„… Der Auftrag ist mit dem Versand der Werbeträger an die Verteilerstellen erfüllt. Der Werbeträger wird mit der Bitte um kostenlose Auslage versendet. Es bestehen keine Vereinbarungen mit den Verteilerstellen bzgl. Einer Verpflichtung, die Werbeträger auszulegen. …“

Im Klartext:

Die Broschüre Bürgermagazin kann von den Empfängern (Verteilerstellen) gleich dem Müll überantwortet werden, ohne das Mediahaus Verlag dafür zur Verantwortung gezogen werden kann. Damit ist der Werbewert für den Kunden gleich Null!

Das vereinbarte Entgeld für die Werbeanzeige kann in diesem Fall von den  Kunden dann gleich am besten selbst in den  Kamin gelegt und angezündet werden, der Nutzen ist derselbe!

Auf diesen Passus weist aber der Mitarbeiter der Firma Mediahaus Verlag bei seinen Gesprächen mit den Kunden am Telefon nicht hin.

Es ist auch im höchsten Maße zweifelhaft, ob die Verteilerstellen in dem Formular von Mediahaus Verlag so genau beschrieben sind, dass für den Kunden bei Abschluss des Vertrages erkennbar und nachprüfbar ist, wer denn genau die Broschüre Bürgermagazin bekommen soll.

Neben Behörden, Arztpraxen, …. behält sich der Mediahaus Verlag vor,

Zitat:

„… und weitere vom Verlag ausgewählt Adressaten mit Publikumsverkehr [Verteilerstellen] zu versenden.

Das ist meiner Ansicht nach nicht genau genug. Es eröffnet dem Mediahaus Verlag die Möglichkeit, nahezu beliebige Stellen auszusuchen, ohne dass für den Auftraggeber klar ist, ob eine Auslage seiner Anzeige an dieser Stelle einen Werbewert für ihn hat oder nicht.

Die Kosten

Interessant ist auch ein Blick auf den Preis, die vereinbarte Vertragslaufzeit und die Auflagenstärke pro Jahr.

Zunächst sollte der vorgeschlagene Vertrag noch eine Laufzeit von zwei Jahren haben. Was dem Kunden aber zu diesem Zeitpunkt nicht klar bzw. bewusst war, dass der Vertrag vier Auflagen pro Jahr vorsah und das pro Auflage das Entgeld fällig werden sollte!

Zitat:

„… Der aufgeführte Nettopreis gilt pro Auflage zzgl. Satz- und Reprokosten, Farb-, Verteilungs- und Textkosten und der gesetzlichen Mehrwertsteur. … Der Auftrag umfasst insgesamt vier Auflagen. … „

Im vorliegende Fall wurde der Nettopreis je Auflage zunächst von 598,00 € auf 398,00 € gesenkt. Satz- und Reprokosten sollten 89,00 € betragen, Farbkosten 75,00 €.

Das wären dann bei einer Laufzeit von 2 Jahren insgesamt 5.350,24 € (!) geworden, die der Auftraggeber an Mediahaus für 8 Auflagen (zwei Jahre mal vier Auflagen) zu zahlen verpflichtet gewesen wäre.

Hinzu wäre noch gekommen, dass der Vertrag sich um ein weiteres Jahr verlängert hätte, wenn der Auftraggeber nicht rechtzeitig kündigt.

Da meine Mandantin sich von den Telefonaten wenig beeindruckt zeigte, senkte der Mitarbeiter des Mediahaus Verlag im Verlauf der Verhandlungen den Preis auf 398,00 (netto) pro Auflage. Als das immer noch nicht half, wurde die Vertragslaufzeit auf ein Jahr verkürzt und die Verlängerungsoption gestrichen.

Soviel dann zum Wert des Produktes und dem Geschäftsgebaren von Mediahaus Verlag.

Kunden, die das Formular von Mediahaus Verlag gezeichnet haben und die erste Rechnung in den Händen halten, sei dringend geraten, sich anwaltlich beraten zu lassen und zu überlegen, ob sie gegen diesen Vertrag und den Verlag Mediahaus vorgehen wollen.

Mir liegen mittlerweile genügend Urteile von verschiedenen Gerichten zu anderen, aber ähnlichen Unternehmen wie Mediahaus Verlag vor, die dafür sprechen, sich gegen Mediahaus Verlag zur Wehr zu setzen.


Über die Geschäftspraktiken der HAS Verlag GmbH & Co.KG und der Plain Werbeservice GmbH

Die beiden oben genannten Anzeigenfirmen betreiben ein reges Geschäft mit dem Abdruck von Anzeigen verschiedenster Unternehmer, Handwerker und Freiberufler in Druckobjekten genannt: „Kinder / Notruf“ oder „Info (Notrufe)“.

In einem mir zur Prüfung übergebenem Fall der Firma HAS, wurde der Kundin das Vertragsformular am 17.03.2015 zur Unterschrift vorgelegt. Auf den konkreten Inhalt, nämlich dass der Auftraggeber viermal in einem Jahr zahlen soll, wurde, nach Aussage meiner Mandantschaft, nicht hingewiesen. Stattdessen wurde die besondere Vereinbarung „Nur für ein Jahr gültig“ aufgenommen.

Nach meiner Ansicht, müsste dieses Verhalten des Mitarbeiters der Firma HAS dazu führen, dass der Auftraggeber sich nach Kenntnis dieses Umstandes, auf eine Anfechtung seiner Willenserklärung nach § 123 BGB wegen arglistiger Täuschung berufen kann. Die meisten Richter tun sich damit aber schwer.

Zusätzlich wurde handschriftlich durch den Mitarbeiter von HAS in dem Formular der Firma HAS vom 17.03.2015 noch folgendes eingetragen:

„Nicht von der Stadt – Gemeinde beauftragt“
„Übernahme Fremdanzeige ok“
„Neukunde – Erstaufträge“

Damit möchte die Firma HAS bei einer späteren, juristischen Auseinandersetzung mit dem Kunden verhindern, dass der Auftraggeber behauptet, man habe ihm vorgegaukelt, es handele sich um eine Anzeige im „richtigen“ Gemeindeblatt.

Tatsächlich wird dies aber in 95% der mir zur Prüfung vorgelegten Fälle behauptet.
Ob diese Kunden alle potentielle Lügner sind?

Oder der Auftraggeber bekommt den Eindruck vermittelt, man stehe bereits in einer geschäftlichen Beziehung, weil man ja die „Anzeige“ des Unternehmers vorlegen kann.

Nach dem gleichen Muster verfährt die Firma Plain Werbeservice GmbH.

Hier wurde dieselbe Auftraggeberin ca. einen Monat später (am 16.04.2015) angesprochen und ebenfalls zur Unterschrift „überredet“.

Auffällig ist auch hier, dass der Mitarbeiter von Plain Werbeservice GmbH handschriftliche Eintragungen machte, wie z.B.:

„Übernahme Fremdanzeige ok“,
„Läuft nach einem Jahr aus“
„Erstkunde (1. Auftrag)“
„x Gelesen x ok“

Die Ähnlichkeit der Aufmachung der Formulare und der darin verwandten Formulierungen überrascht nicht wirklich.

Hinter diesen beiden Firmen stehen die Herren Kufner. R. Kufner ist Geschäftsführer der Firma Plain (Stand: 12.12.2012) und gleichzeitig mit A. Kufner auch bei HAS (Stand: 18.03.2014).

Die Kosten, die dadurch entstehen, dass man Plain oder HAS einen möglichen Auftrag erteilt, sind nicht unerheblich, zumal, wenn man das Ergebnis (also das Werbeprodukt) ins Verhältnis zu den Kosten in Höhe von zum Beispiel  € 2.520,00 (netto) für ein Jahr setzt.

Ich kann nur jedem Betroffenen empfehlen, sich fachkundig beraten zu lassen, bevor man auch nur einen Cent zahlt. Der anwaltliche Rat bzw. dessen Beauftragung kostet in der Regel nur einen Teil von dem, was Plain Werbeservice GmbH und HAS Verlag GmbH & Co. KG verlangen.


mdp Mediendesign Promotion e.K., Inh. Zafer Kaysuk unterliegt teilweise vor dem LG Frankfurt am Main

Dier Fa. mdp Mediendesign Promotion beschäftigt sich mit dem Vertrieb von Anzeigen in sog. Bürgerinfobroschüren.

Dabei wird dem potentiellen Auftraggeber ein Formular vorgelegt, in das bereits eine „Anzeige“ des Unternehmens reinkopiert wurde.

Im Kleingedruckten des Formulars finden sich dann ua. folgender Hinweis:

„ … Der Anzeigenvertrag läuft über zwei Jahre und beinhaltet vier kostenpflichtige Auflagen des Werbeobjektes. … „

Unter besondere Vereinbarung war vorliegend: Läuft automatisch aus festgelegt.

Die Parteien stritten nun darüber, ob der Fa. mdp Mediendesign Promotion überhaupt ein Anspruch auf Zahlung (immerhin pro Auflage brutto 988,89 €) zusteht oder nicht.

Das AG Frankfurt am Main (U. v. 19.04.2014 – 383 C 3558/12 (43)) wies die Zahlungsklage auf Rückerstattung sowie die neg. Feststellungsklage der Auftraggeberin ab.

Auf die Berufung der Auftraggeberin hat das Landgericht Frankfurt am Main (U. v. 15.12.2014 – 2-01 S 131/13) das Urteil der 1. Instanz teilweise abgeändert und der neg. Feststellungsklage stattgegeben.

Das Landgericht hat die über die einmalige Auflage hinausgehenden weiteren Auflagen als überraschend im Sinne des § 305c BGB gewertet. Auch wenn im Vertragstext von 4 Auflagen über 2 Jahren die Rede war, so hatten die Parteien festgelegt, dass der Vertrag automatisch endete.

Daraus schließt das Landgericht Frankfurt ein mehr als einmalige Bezahlung sei nicht fällig.

Wenn auch diese Argumentation nicht „zwingend“ logisch erscheint, so macht das Ergebnis doch Mut.

Denn nicht nur mdp Mediendesign arbeitet mit dieser oder ähnlichen  Formulierungen, sondern auch Firmen wie HAS Verlag GmbH & Co.KG, Forum Verlag, Plain Werbeservice GmbH ua.


Regionales-Branchenbuch.net – immer wieder einen Versuch wert

Mit fett und groß geschriebenen Buchstaben bewirbt die Fa. Business Data Marketing GmbH, Global Gateway 8, Rue de la Perle, Mahe Seychelles ihre „Offerte“ für Regionales Branchenbuch Hamburg.

Dieses Werbe Fax haben zwei meiner Mandanten erhalten.

Und die Rückfax Nr. die angegeben wird, ist eine Schweizer Ruf Nr. mit Vorwahl 0041 …  Passt ja auch irgendwie besser zu einer GmbH.

Für einen Eintrag von Firmendaten verlangen die Betreiber von regionales-branchbuch.net nun ja wirklich nicht die Welt.

Schnäppchen

Lediglich € 79,00 pro Monat, bei einer Laufzeit von drei Jahren macht doch „nur“ Euro € 2.844,00!!!

Am Weltspartag geradezu ein Schnäppchen, wenn man dann noch berücksichtigt, dass sich der Vertrag dann nochmal um ein Jahr verlängert, wenn man nicht drei Monate vor Vertragsende kündigt, ist doch alles in Ordnung.

Eintragungen in solchen Adressbuch Plattformen haben meiner Ansicht nach, überhaupt keinen Werbewert, weil kein Mensch auf diese Plattform geht und dort nach Ärzten, Steuerberatern, Anwälten, Unternehmen etc. sucht.

Da kann man sein Geld gleich verbrennen!

Beratung

Wer auf solche Offerten „reinfällt“ und eine Rechnung erhält, sollte sich tunlichst fachlich beraten lassen und mit dem Anwalt / der Anwältin entscheiden, wie weiter vorgegangen wird.

Wie die aktuelle Rechtsprechung der Amts- oder Landgericht in erster Instanz dieses  „Offerte-Formular“ rechtlich beurteilen würde, vermag ich derzeit nicht zu vorher zu sehen.

Alles anderes wäre grob fahrlässig.


A-Kreis-Verlag aus Duisburg, Inhaber A. Kalabokis steht jetzt auch auf meiner Gegnerliste – Gratulation

Der besagte A-Kreis-Verlag aus Duisburg, mit dem Inhaber Alexander Kalabokis hatte sich ja schon den einen oder kritischen Beitrag auf meinen blog „gefangen“.

Da ich es aber bisher nicht nachprüfen konnte, mussten die Beiträge „überarbeitet“ werden.

Jetzt kann ich es an einem leibhaftigen Fall selbst prüfen.

Die Formulare mit denen der A – Kreis Verlag unterwegs ist  bzw. auf Kunden“fang“ geht, sind rechtlich in mehrfacher weise angreifbar, so daß ich zu dem Ergebnis komme, es liegt kein wirksamer Werbeinsertionsvertrag mit dem Kunden vor.

Es fehlt z.B. am sog. Werbeobjekt, welches dem Kunden bei Abschluss des Vertrages klar und deutlich vor Augen geführt werden muss. Auch die Anzahl der Produkte ist nicht erkennbar bzw. fraglich.

Auch ist die Methode der Geschaftsanbahnung mehr als fragwürdig, wenn die vom A – Kreis – Verlag eingesetzte Mitarbeiterin behauptet, es gehe lediglich um die Freigabe eines bereits vor 3 Monaten besprochen Auftrages; was nicht der Fall war.

Herr Kalabokis, diesmal wird Ihr Anruf nicht dazu führen, dass ich irgend etwas lösche oder ändere.

 


Immer wieder Branchenbücher – die müssen deutsche Gewerbetreibende für besonders blöd halten

Mandaten von mir lassen mir (zum widerholten Male) Formulare zum Eintrag in ein sog. Branchenbuch im Internet vorlegen.

Vogel Medienverlag

In dem einen bewirbt der Vogel Medienverlag als Branchenbuch Hamburg mit Sitz in Bukarest sie Seite regionale-auskunft.com. Der  Standard Premiumauskunft Platz soll 83,00 € (netto) im Monat kosten und der Vertrag soll eine Laufzeit von 3 Jahren haben, bei nicht rechtzeitiger Kündigung verlängert sich der Vertag um ein weiteres Jahr.  Kosten für 3 Jahre € 2.988,00. Auf diesen Gesamtpreis wird aber nicht hingewiesen.

Business Data Marketing

Auch die die Fa. Business Data Marketing GmbH mit „Sitz“ Mahe Seychellers bewirbt die Seite reginales-branchenbuch.net. Hier kostet der Businesseintrag nur 79,00 € pro Monat, bei einer Gesamtlaufzeit von 3 Jahre. Auch hier soll es zu einer automatischen n Vertragsverlängerung kommen, wenn nicht zeitig gekündigt wird. Aber auch 2.844,00 € sind für ein Internet – Adressbuch, was kein Mensch aufsucht definitiv zu viel.

Offensichtlich scheint aber den oben genannten Firmen die Lust auf Geldverdienen noch nicht vergangen zu sein, denn sonst würden diese Formulare nicht weiter verschicken.

Wahrscheinlich ist die Dunkelziffer derer, die das Formular ausfüllen, unterschreiben und zurückfaxen höher als angenommen.

Sollte man also das Pech gehabt haben, darauf reingefallen zu sein und erhält die 1. (von drei) Rechnungen, sollte man  umgehend anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.  

Wer freiwillig eine Rechnung der oben genannten Firmen zahlt, ist selbst schuld!


Ein „schräger“ Vergleich…oder wie Adressbuchfirmen doch noch an Geld kommen

Im Juni 2012 meldet sich ein Betroffener, der das Formular der Fa. Medya mit vermeintlichem Sitz in Istanbul (die Post kommt als unzustellbar zurück) im April 2012 unterschrieben hat.


OLG Düsseldorf begründet Zurückweisung der Berufung zu Lasten GWE

Bereits am 15.02. 2012 hatten wir darüber berichtet, dass das OLG Düsseldorf (I-20 U 100/11) eine Berufung der Fa. GWE GmbH -Gewerbeauskunft-Zentrale- Düsseldorf gegen das Urteil des LG Düsseldorf (38 O 148/10) zurückgewiesen hatte.

Das Urteil des OLG Düsseldorf wurde im Rahmen einer wettbewerbsrechtlichen Auseinandersetzung gefällt.


OLG Düsseldorf begründet Zurückweisung der Berufung zu Lasten GWE

Bereits am 15.02. 2012 hatten wir darüber berichtet, dass das OLG Düsseldorf (I-20 U 100/11) eine Berufung der Fa. GWE GmbH -Gewerbeauskunft-Zentrale- Düsseldorf gegen das Urteil des LG Düsseldorf (38 O 148/10) zurückgewiesen hatte.

Das Urteil des OLG Düsseldorf wurde im Rahmen einer wettbewerbsrechtlichen Auseinandersetzung gefällt.


Bedauerlich, kann aber passieren…

Bei der Auseinandersetzung mit verschiedenen Adressbuchverlagen legen diese zwischendurch Urteile, die zu ihren Gunsten ergangen sind, vor, um ihrer Forderung mehr Nachdruck zu verleihen. Das ist vollkommen legitim und nicht zu beanstanden.


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