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HAS Verlag GmbH & Co.KG und Plain Werbeservice GmbH

Wer auf diese beiden Firmen „hereingefallen“ ist, sollte Hilfe beim Anwalt suchen.

Beide Firmen bieten „Anzeigenverträge“ an für Werbeobjekte („Kinder-Notruf“ oder „Erste-Hilfe“) deren Werbewirksamkeit im hohen Maße umstritten ist.

Die jährlichen Kosten sind auch nicht „ohne“.

In einem Fall von HAS sollten diese sich auf 5.390,70 Euro belaufen, im Falle von Plain auf 4.764,76 Euro jährlich!

Verfolgt man das Werbegebaren dieser beiden Firmen ( HAS und Plain ) genauer, stellt sich bereits zu Beginn bzw. beim Besuch des Vertreters die Frage, geht da alles mit rechten Dingen zu?

Wurde der Kunde über alles, was wichtig ist aufgeklärt?

Dazu gehört das Werbeobjekt, die zu druckende Auflage die Qualität und Stärke, das Verteilungsgebiet sowie die Stellen, die die Werbung an Dritte zur Kenntnis bringen sollen und ob Dritte die Werbung wahrnehmen können.

Fehlt nur eine dieser genannten Voraussetzungen, kann es an einer wirksamen Vereinbarung zwischen den Parteien fehlen. Folglich hätte das Werbeunternehmen keinen Anspruch auf Zahlung aus dem Vertrag.

Es gibt eine Fülle von Urteilen zu verschiedenen Werbefirmen ( HAS, Plain, Forum Verlag (KEA FTD Ltd.), VWS-Verlag, Medienpol, Mediendesign usw. ) die teilweise auch zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

Einige Gerichte halten die Art der Vertragsgestaltung obiger Firmen für wirksam, andere eben nicht.

Unternehmen die mit Rechnungen von solchen Firmen konfrontiert werden oder betroffen sind, sollten sich deswegen umgehend anwaltlich beraten lassen, um die optimale Vorgehensweise ab zu klären.

Ich unterstütze seit mehrerer Jahren betroffene Unternehmer aus Gesamt-Deutschland gegen bestimmte Anzeigen-Firmen.

Dabei spielt es keine Rolle, wo das betroffene Unternahmen seinen Sitz hat.

 


Kann man die Anwälte vom Forum Verlag aus Koblenz noch ernst nehmen?

Am 25.08.2015 habe ich für eine Mandantin gegen den Forum Verlag (jetzt mit Sitz in Koblenz, früher Wiesbaden) vor dem Amtsgericht in Otterndorf (Niedersachsen) eine Leistungs- und negative Feststellungsklage erhoben.

Weil es seit geraumer Zeit zu Zustellproblemen beim Forum Verlag kommt – denn weder in Wiesbaden noch in Koblenz können an den vom Verlag selbst genannten Adressen Klagen zugestellt werden – waren in der obigen Klage die Kollegen benannt worden, die seit geraumer Zeit den Forum Verlag juristisch betreuen und in Prozessen vertreten.

Am 22.10.2015 nimmt der Kollege zu der zugestellten Klage Stellung und bestreitet seine Mandatierung sowie Zustellungsbevollmächtigung.

„In Sache … teilen wir dem Gericht mit, dass unsere Kanzlei zu keinem Zeitpunkt mandatiert war und auch nicht mandatiert werden wird. … Unsere Kanzlei ist nicht zustellungsbevollmächtigt. „

Ok, eine Zustellungsbevollmächtigung kann nicht „erzwungen“ werden und wenn der Kollege das so schreibt, glaube ich ihm auch.

Also bitte ich das Gericht erneut die Klage direkt zuzustellen. Nachdem das Gericht mir mitteilt, dass die Klage in Koblenz nicht zugestellt werden kann, beantrage ich mit Schriftsatz vom 18.11.2015 die öffentliche Zustellung. Diese wird mit Beschluss vom 02.12.2015 gewährt; soweit, so gut.

Die nun anschließende Posse der Kollegen ist einmalig.

Mit Schriftsatz vom 22.12.2015 bestellt sich der Kollege, welcher noch mit Schriftsatz vom 22.10.2015 mitteilte, er würde nicht mandatiert!

Gleichzeitig beantragt er auch noch eine Fristverlängerung zur Klagerwiderung bis zum 22.01.2016.

Ich finde ein solches Verhalten peinlich und frage mich, ob der Kollege selbst das nicht lächerlich findet. Er weiß seit dem 22.10.15 um die Klage und erst als die öffentliche Zustellung erfolgt, fällt ihm die Mandatierung ein?

Ich bestreite jetzt erst einmal, dass der Kollege ordentlich mandatiert wurde und werde ihm das Leben in dieser Sache, wegen seines, eines Anwalts unwürdigen Verhaltens besonders schwer machen. 


Wer nicht hören will, muss fühlen – oder warum die Adressbuchfirma aus Portugal, United lda. so gerne verklagt wird

Die Fa. United lda. mit Sitz im schönen Lissabon, Portugal betreibt  munter ein „Adressbuchgrab“ unter www[at]registerwu.de sowie unter www[at]temdi.com.  Adressbuchgräber sind Datenbanken in den Informationen über Firmen bzw. Personen gespeichert sind, die aber von kaum jemandem genutzt werden, weil sie (die Datenbanken) unbekannt sind.

Vertrag

Eben für solche Datenbanken bewirbt sich United lda. nach wie vor und verschickt dazu ein 2-seitiges Formular in dem bereits Daten eingetragen sind. Der Empfänger soll diese korregieren und/oder ergänzen. Tut er dies und schickt das Formular unterzeichnet zurück, kommt nach Auffassung von Frau Schaer (Director von United lda.) ein Werbeinsertionsvertrag für 36 Monate oder 3 Jahre zustande.
Dieser Vertrag ist mit nicht unerheblich Kosten von bis zu bzw. über 3.000,00 Euro verbunden.

Da United lda. in nur seltenen Fällen auf mein Schreiben  hin, auf diese vorgeblichen Ansprüche verzichtet, musste die eine oder andere Klage ausgebracht werden.

Klage/Gericht

Vor diesen Gerichten

AG Hohenschönhausen (113 C 188/11), AG Köpenick (12 C 301/11),  AG Schöneberg (9a C 42/11, 6 C 55/12, 12 C 303/12, 3 C 286/12,),  AG Lichtenberg (113 C 188/11), AG Tempelhof-Kreuzberg (4 C 3/12, 23 C 466/11),

AG Hamburg Wandsbek (711a C 218/10), AG Hamburg (4 C 326/11),  AG Hamburg-Bergedorf (410d C 122/11), AG Hamburg-Altona (314b C 368/11, 314a C 130/12), AG Hamburg-Barmbek (822 C 36/11, 812 C 187/12),

AG Pinneberg (68  C 121/10), AG Lübeck (24 C 2027/11),  AG Bad Oeyenhausen (18 C 375/2014),  AG Erlangen (5 C 1799/11), AG Chemnitz (16 C 1259/11), AG Frankfurt aM 29 C 1307/11, AG Freiberg (5 C 67/12), AG Kassel ( 413 C 639/12),  AG Köln (136 C 588/11),   AG München (233 C 21233/11; 171 C 21219/14),  AG Nordenham (3 C 12/12), AG Nordhorn (3 C 715/11), AG Osterholz-Scharmbeck (13 C 798/11),  AG Rotenburg (Wümme) (8 C 318/11), AG Tirschenreuth (1 C 50/11), AG Saarlouis (30 C 1133/11 (17), AG Schorndorf (6 C 633/11), AG Waiblingen (7 C 971/11), AG Wismar (2 C 433/12), AG Wolgast (1 C 223/11)

wurde United lda. bisher verklagt.

In der Regel „flüchtete“ sich United lda. dann in einen Vergleich, wonach ein Teil der außergerichtlichen Kosten, die Gerichtskosten und die anwaltlichen Kosten im gerichtlichen Verfahren getragen wurden sowie auf die Ansprüche verzichtet wurde. Lediglich die Kosten der Einigung mussten die Kläger tragen.  

Mal  sehen, ob United lda. wieder so reagiert (Vergleich) oder ob es mal zu einem Urteil kommt.  


Wer nicht hören will, muss fühlen – oder warum die Adressbuchfirma aus Portugal, United lda. so gerne verklagt wird

Die Fa. United lda. mit Sitz im schönen Lissabon, Portugal betreibt  munter ein „Adressbuchgrab“ unter www[at]registerwu.de sowie unter www[at]temdi.com.  Adressbuchgräber sind Datenbanken in den Informationen über Firmen bzw. Personen gespeichert sind, die aber von kaum jemandem genutzt werden, weil sie (die Datenbanken) unbekannt sind.

Vertrag

Eben für solche Datenbanken bewirbt sich United lda. nach wie vor und verschickt dazu ein 2-seitiges Formular in dem bereits Daten eingetragen sind. Der Empfänger soll diese korregieren und/oder ergänzen. Tut er dies und schickt das Formular unterzeichnet zurück, kommt nach Auffassung von Frau Schaer (Director von United lda.) ein Werbeinsertionsvertrag für 36 Monate oder 3 Jahre zustande.
Dieser Vertrag ist mit nicht unerheblich Kosten von bis zu bzw. über 3.000,00 Euro verbunden.

Da United lda. in nur seltenen Fällen auf mein Schreiben  hin, auf diese vorgeblichen Ansprüche verzichtet, musste die eine oder andere Klage ausgebracht werden.

Klage/Gericht

Vor diesen Gerichten

AG Hohenschönhausen (113 C 188/11), AG Köpenick (12 C 301/11),  AG Schöneberg (9a C 42/11, 6 C 55/12, 12 C 303/12, 3 C 286/12,),  AG Lichtenberg (113 C 188/11), AG Tempelhof-Kreuzberg (4 C 3/12, 23 C 466/11),

AG Hamburg Wandsbek (711a C 218/10), AG Hamburg (4 C 326/11),  AG Hamburg-Bergedorf (410d C 122/11), AG Hamburg-Altona (314b C 368/11, 314a C 130/12), AG Hamburg-Barmbek (822 C 36/11, 812 C 187/12),

AG Pinneberg (68  C 121/10), AG Lübeck (24 C 2027/11),  AG Bad Oeyenhausen (18 C 375/2014),  AG Erlangen (5 C 1799/11), AG Chemnitz (16 C 1259/11), AG Frankfurt aM 29 C 1307/11, AG Freiberg (5 C 67/12), AG Kassel ( 413 C 639/12),  AG Köln (136 C 588/11),   AG München (233 C 21233/11; 171 C 21219/14),  AG Nordenham (3 C 12/12), AG Nordhorn (3 C 715/11), AG Osterholz-Scharmbeck (13 C 798/11),  AG Rotenburg (Wümme) (8 C 318/11), AG Tirschenreuth (1 C 50/11), AG Saarlouis (30 C 1133/11 (17), AG Schorndorf (6 C 633/11), AG Waiblingen (7 C 971/11), AG Wismar (2 C 433/12), AG Wolgast (1 C 223/11)

wurde United lda. bisher verklagt.

In der Regel „flüchtete“ sich United lda. dann in einen Vergleich, wonach ein Teil der außergerichtlichen Kosten, die Gerichtskosten und die anwaltlichen Kosten im gerichtlichen Verfahren getragen wurden sowie auf die Ansprüche verzichtet wurde. Lediglich die Kosten der Einigung mussten die Kläger tragen.  

Mal  sehen, ob United lda. wieder so reagiert (Vergleich) oder ob es mal zu einem Urteil kommt.  


Hat der Forum Verlag Respekt vor anhängig gemachten Klagen?

Über die Fa. Forum Verlag aus Wiesbaden wurde hier bereits ua. am  06.11.2013berichtet.   

Ich habe für diverse Mandanten vor den Amtsgerichten Meldorf, Langen und Oldenburg (Holstein) negative Feststellungsklagen gegen den Forum Verlag anhängig gemacht.

Die Verfahren laufen noch. Eine am 21.05.2014 durchgeführte mündliche Verhandlung vor dem Amtsgericht Langen, führt zu einer voraussichtlichen Entscheidung auf den 08. Juli 2014.

Im Zuge dessen, habe ich bei der Bearbeitung eines weiteren Mandats gegen die Firma Forum Verlag ein entsprechendes Vertragsverhältnis in Abrede gestellt und die Firma Forum aufgefordert, Auskunft über entsprechende Daten zu geben. Daraufhin schreibt die Firma Forum in der Sache zurück und beendet ihr Schreiben wie folgt.

„Da uns die Kundenzufriedenheit wichtig ist, werden wir die offenen Forderungen aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht ausbuchen. Weitere Forderungen aus dem Vertrag werden wir nicht geltend machen.“

Sollte dieses Verhalten das Ergebnis der bereits ausgebrachten Klagen sein, ist jeder weiteren Person oder Unternehmung, die sich mit der Firma Forum Verlag eingelassen hat dringend zu empfehlen, das entsprechende Rechtsverhältnis überprüfen zu lassen und möglicherweise dagegen vorzugehen.

Die anwaltliche Beratung in solchen Angelegenheiten ist in der Regel viel günstiger als man a) glaubt und b) als die Kosten die damit verbunden sind, dass man den möglichen Vertrag erfüllt.


Gewerbeauskunfts-Zentrale (GWE) gibt sich kämpferisch

Ich habe für einen meiner  Mandanten im April 2014 eine (weitere) negative Feststellungsklage gegen die GWE Wirtschaftsinformations GmbH am AG Düsseldorf (55 C 4523/2014) anhängig gemacht.

Zuvor hatte die GWE mir gegenüber mit Schreiben vom 19.03.2014 erklärt, durch die einmalige Zahlung eines Jahresbetrages habe meine Mandantschaft den Vertragsinhalt anerkannt.

Darüber hinaus habe man (=GWE) ja vor dem LG Düsseldorf ein Urteil erstritten, in dem

„… ein rechtskräftiger kostenpflichtiger Vertrag zustande gekommen ist.“

 

Das Landgericht Düsseldorf hat eben keinen Zahlungsanspruch der GWE bestätigt, sondern ein (merkwürdiges) anmutendes Feststellungsurteil gefällt, weil die GWE ihre fälligen Ansprüche nicht geltend gemacht hatte.
Denn ein Feststellungsurteil ist eben kein Leistungsurteil.

Das hat meinen Mandanten nicht abgeschreckt, Klage erheben zu lassen.

Mal sehen ob die Abt. 55 am AG Düsseldorf an ihrer (bereits im Verfahren 55 C 11879/12) mitgeteilten Auffassung festhält, dass die Entgeltklausel (unter Hinweis auf das BGH Urteil Branchenbuch – Berg) unwirksam ist.
Damals  hatte die GWE Kosten anerkannt und auf weitere Forderungen verzichtet.


Dem Spuk ein Ende bereiten – oder wie man mit United lda. temdi am besten umgeht

Viele Mediziner und andere Vertreter von Heilberufen sind in den vergangenen Jahren auf das Adressbuchverzeichnis der Fa. United lda aus Lissabon temdi.com hereingefallen.

Der Grund liegt in dem von United lda verschickten Schreiben und in der Annahme, dass die Eintragung dort eine Leistung ist, die man umsonst beziehen kann.

Nein! Weit gefehlt. United lda. lässt sich den Eintrag auf temdi.com teuer bezahlen. Für die Laufzeizt von 36 Monaten berechnet Unitd lda. € 3.900,33 (brutto) !!!


Zackig schnell, das AG Winsen (Luhe)

Im Oktober 2012 wurde mein Mandant von der Fa. Nerus AG aus der Schweiz mit einem Anzeigenvertrag „gesegnet“, den der Mandant so garnicht wollte und an dem rechtlich eine Menge auszuzetzen ist.

In der Folgezeit meldete sich dann eine IFAG Ltd. aus England mit dem Hinweis darauf, man habe sich die Forderungen der Nerus AG übertragen lassen und fordere nun die Ansprüche in eigenem Namen ein.


Forum Verlag, Wiesbaden droht mit Klage

Über die Fa. Forum Verlag wurde hier wie auch anderswo im Internet schon berichtet.

Eine Mandantin von RA Seeholzer unterzeichnete im Juni 2013 ein Formular für eine sog. Infobroschüre, Ausgabe: Heide und Umkreis.

Für den Abdruck ihrer Visitenkarte darin sollte sie dann einen Sonderpreis von € 150,00 (netto) zzgl. € 89,00 Satz/Repro zzgl. € 75,00 Farbkosten sowie € 27,80 Verteilungskosten bezahlen. Immerhin eine Summe von € 341,80 (netto).


Kanzlei für Wirtschaftsrecht, Rechtsanwältin Claudia Mölleken betreibt Inkasso für GWE, Düsseldorf

Die Gewerbeauskunft-Zentrale.de in Düsseldorf beschäftigt eine ganze Reihe von Personen und Institutionen mit dem Inkasso für die eigenen (vermeintlichen) Forderungen.

Neben verschiedenen Anwälten und der Deutsche Direkt Inkasso in Köln nun eine weitere Anwältin.


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