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HAS Verlag GmbH & Co.KG und Plain Werbeservice GmbH

Wer auf diese beiden Firmen „hereingefallen“ ist, sollte Hilfe beim Anwalt suchen.

Beide Firmen bieten „Anzeigenverträge“ an für Werbeobjekte („Kinder-Notruf“ oder „Erste-Hilfe“) deren Werbewirksamkeit im hohen Maße umstritten ist.

Die jährlichen Kosten sind auch nicht „ohne“.

In einem Fall von HAS sollten diese sich auf 5.390,70 Euro belaufen, im Falle von Plain auf 4.764,76 Euro jährlich!

Verfolgt man das Werbegebaren dieser beiden Firmen ( HAS und Plain ) genauer, stellt sich bereits zu Beginn bzw. beim Besuch des Vertreters die Frage, geht da alles mit rechten Dingen zu?

Wurde der Kunde über alles, was wichtig ist aufgeklärt?

Dazu gehört das Werbeobjekt, die zu druckende Auflage die Qualität und Stärke, das Verteilungsgebiet sowie die Stellen, die die Werbung an Dritte zur Kenntnis bringen sollen und ob Dritte die Werbung wahrnehmen können.

Fehlt nur eine dieser genannten Voraussetzungen, kann es an einer wirksamen Vereinbarung zwischen den Parteien fehlen. Folglich hätte das Werbeunternehmen keinen Anspruch auf Zahlung aus dem Vertrag.

Es gibt eine Fülle von Urteilen zu verschiedenen Werbefirmen ( HAS, Plain, Forum Verlag (KEA FTD Ltd.), VWS-Verlag, Medienpol, Mediendesign usw. ) die teilweise auch zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

Einige Gerichte halten die Art der Vertragsgestaltung obiger Firmen für wirksam, andere eben nicht.

Unternehmen die mit Rechnungen von solchen Firmen konfrontiert werden oder betroffen sind, sollten sich deswegen umgehend anwaltlich beraten lassen, um die optimale Vorgehensweise ab zu klären.

Ich unterstütze seit mehrerer Jahren betroffene Unternehmer aus Gesamt-Deutschland gegen bestimmte Anzeigen-Firmen.

Dabei spielt es keine Rolle, wo das betroffene Unternahmen seinen Sitz hat.

 


Plain Werbeservice GmbH und HAS Verlag GmbH & Co.KG auch in 2017 aktiv

Die Werbefirmen Plain und HAS (geführt von Ralf Kufner) betreiben auch in 2017 weiter ihr Geschäft.

Für Werbebroschüren mit dem Titel „Kinder Notruf“ und „ Erste Hilfe“ werden Kunden geworben.

Unterschreibt der Kunden den sogenannten Anzeigenauftrag, kommt spätestens mit der Zustellung einer zweiten Rechnung das „böse Erwachen“ für den Kunden.

Schnell wird dann klar, dass man etwa unterzeichnet hat, was man besser gelassen hätte.

Seine Stufe schlimmer wird es dann, wenn möglicherweise schon eine Rechnung gezahlt wurde.

Ich habe in 2016 über 12 Verfahren gegen HAS und Plain vor verschiedenen Gerichten (AG Kassel, AG Bergheim, LG Lüneburg, AG Oldenburg, AG Hamburg-Altona und Landgericht Hamburg) geführt .

Teileweise ging es um Feststellung, dass dem Verlag keine Geld zusteht verbunden mit einer Rückzahlungsklage.

Alle Verfahren endeten mit einem Urteil gegen HAS und / oder Plain.

Deswegen mein Tipp in Sachen HAS und Plain.

Wenn sie mit diesen Firmen zu tun und Rechnungen erhalten haben, lassen Sie die Unterlagen im Vorwege anwaltlich prüfen, bevor sie zahlen.

Das ist im Zweifel günstiger als eine Rechnung oder die Rechnungen von HAS und Plain insgesamt zu zahlen.


HAS Verlag und Plain GmbH – zwei Dauerbrenner im Anzeigengeschäft

Ich rege mich schon gar nicht mehr auf, sondern staune nur noch.

Die Firma HAS Verlag GmbH & Co. KG aus 22769 Hamburg und die Firma Plain Werbeservice GmbH aus 50259 Pulheim gehören nach wie vor zu den Firmen, mit denen ich mich als Anwalt im Anzeigenrecht häufiger beschäftigen muss.

Die Firma HAS hat ihr Anzeigenformular modifiziert (Stand: November 2015).

Darin heißt es jetzt „Das Druckobjekt kommt sechsmal im Jahr zur Auslieferung.“

Früher waren es „nur“ viermal.

Bei einer Einzelrechnung von (brutto) € 1.184,05 sind das stolze € 7.104,30, die der HAS Verlag für die Anzeigenbroschüre „Kinder-Notruf“ kassieren möchte.

Deswegen rate ich auch all meinen Mandanten, die sich mit HAS eingelassen haben, sich dagegen zu wehren und keine Zahlungen zu leisten. Denn im gesamtem Vertragsablauf kommt es regelmäßig zu Ungereimtheiten.

Und weil HAS in der Regel auf die Ansprüche nicht verzichtet, bin ich dazu übergegangen, HAS Verlag vor dem Amtsgericht Hamburg Altona auf (negative) Feststellung zu verklagen.

Immerhin ist bisher (seit August 2015) keine anhängig gemachte  Entscheidung zu Lasten der Mandanten ergangen.

Da es der HAS Verlag nicht auf eine streitige Entscheidungen ankommen lassen will, entscheidet das Amtsgericht Hamburg Altona durch Versäumnisurteil (28.08.2015 – 314b C 283/15; 24.11.2015 – 319a C 208/15; 16.12.2015 – 314a C 220/15).

Drei weitere Verfahren sind ebenfalls bereits anhängig (314b C 487/15; 315a C 19/16; 317a C 24/16).

Damit sind es also schon fünf Abteilungsrichter in Altona, die sich mit dem Geschäftsgebaren von HAS auseinandersetzen müssen.

Bei der Firma Plain Werbeservice GmbH  aus Pulheim sind die anhängig gemachten Verfahren nicht ganz so zahlreich.

So ist vor dem AG Kassel (434 C 4629/15) und vor dem AG Bergheim (24 C 34/16) derzeit jeweils eine Klage anhängig. Entscheidungen sind noch nicht ergangen.

Da Plain Werbeservice GmbH mit einem ähnlichen Formular wie HAS arbeitet, kann dieselbe Argumentation gegen einen wirksamen Vertrag zur Anwendung kommen.

 


Über die Geschäftspraktiken der HAS Verlag GmbH & Co.KG und der Plain Werbeservice GmbH

Die beiden oben genannten Anzeigenfirmen betreiben ein reges Geschäft mit dem Abdruck von Anzeigen verschiedenster Unternehmer, Handwerker und Freiberufler in Druckobjekten genannt: „Kinder / Notruf“ oder „Info (Notrufe)“.

In einem mir zur Prüfung übergebenem Fall der Firma HAS, wurde der Kundin das Vertragsformular am 17.03.2015 zur Unterschrift vorgelegt. Auf den konkreten Inhalt, nämlich dass der Auftraggeber viermal in einem Jahr zahlen soll, wurde, nach Aussage meiner Mandantschaft, nicht hingewiesen. Stattdessen wurde die besondere Vereinbarung „Nur für ein Jahr gültig“ aufgenommen.

Nach meiner Ansicht, müsste dieses Verhalten des Mitarbeiters der Firma HAS dazu führen, dass der Auftraggeber sich nach Kenntnis dieses Umstandes, auf eine Anfechtung seiner Willenserklärung nach § 123 BGB wegen arglistiger Täuschung berufen kann. Die meisten Richter tun sich damit aber schwer.

Zusätzlich wurde handschriftlich durch den Mitarbeiter von HAS in dem Formular der Firma HAS vom 17.03.2015 noch folgendes eingetragen:

„Nicht von der Stadt – Gemeinde beauftragt“
„Übernahme Fremdanzeige ok“
„Neukunde – Erstaufträge“

Damit möchte die Firma HAS bei einer späteren, juristischen Auseinandersetzung mit dem Kunden verhindern, dass der Auftraggeber behauptet, man habe ihm vorgegaukelt, es handele sich um eine Anzeige im „richtigen“ Gemeindeblatt.

Tatsächlich wird dies aber in 95% der mir zur Prüfung vorgelegten Fälle behauptet.
Ob diese Kunden alle potentielle Lügner sind?

Oder der Auftraggeber bekommt den Eindruck vermittelt, man stehe bereits in einer geschäftlichen Beziehung, weil man ja die „Anzeige“ des Unternehmers vorlegen kann.

Nach dem gleichen Muster verfährt die Firma Plain Werbeservice GmbH.

Hier wurde dieselbe Auftraggeberin ca. einen Monat später (am 16.04.2015) angesprochen und ebenfalls zur Unterschrift „überredet“.

Auffällig ist auch hier, dass der Mitarbeiter von Plain Werbeservice GmbH handschriftliche Eintragungen machte, wie z.B.:

„Übernahme Fremdanzeige ok“,
„Läuft nach einem Jahr aus“
„Erstkunde (1. Auftrag)“
„x Gelesen x ok“

Die Ähnlichkeit der Aufmachung der Formulare und der darin verwandten Formulierungen überrascht nicht wirklich.

Hinter diesen beiden Firmen stehen die Herren Kufner. R. Kufner ist Geschäftsführer der Firma Plain (Stand: 12.12.2012) und gleichzeitig mit A. Kufner auch bei HAS (Stand: 18.03.2014).

Die Kosten, die dadurch entstehen, dass man Plain oder HAS einen möglichen Auftrag erteilt, sind nicht unerheblich, zumal, wenn man das Ergebnis (also das Werbeprodukt) ins Verhältnis zu den Kosten in Höhe von zum Beispiel  € 2.520,00 (netto) für ein Jahr setzt.

Ich kann nur jedem Betroffenen empfehlen, sich fachkundig beraten zu lassen, bevor man auch nur einen Cent zahlt. Der anwaltliche Rat bzw. dessen Beauftragung kostet in der Regel nur einen Teil von dem, was Plain Werbeservice GmbH und HAS Verlag GmbH & Co. KG verlangen.


Stehen die Firmen S.W.I.S.S. Werbung GmbH, CH-Sarnen und HAS Verlag GmbH & Co.KG, Hamburg in geschäftlicher Beziehung…?

Sowohl die Firma S.W.I.S.S. Werbung GmbH aus Sarnen wie auch die Firma HAS Verlag GmbH & Co.KG Hamburg beschäftigen sich mit dem Anzeigenvertrieb.

Dazu werden „Kunden“ auf vielfältige Weise angesprochen, um in sog. „Informations-Broschüren“ oder „Info-Tafeln (Notrufe)“ Anzeigen in Form des Abdruckes einer Art Visitenkarte zu vereinbaren.


Wie Anzeigenfirmen zu Kundenaufträgen kommen…

Die Fa. HAS Verlag GmbH & Co. KG aus Hamburg sowie die Fa. WVM Werbeverlag aus Mönchengladbach waren schon mehrfach Gegenstand der Berichterstattung hier. Beide Firmen werden von den Herren Kufner „geleitet“ bzw. diese stehen hinter diesen Firmen.


Anzeigenfirma aus Hamburg mit „neuen“ Vertragsbedingungen

Die Fa. HAS Verlag GmbH % Co.KG, Kieler Str. 99, 22769 Hamburg hat offensichtlich ihre Vertragsbedingungen geändert.


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