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Gewerbeauskunft-Zentrale…Amtsgericht Düsseldorf bekommt zu tun…

Die Fa. GWE-Wirtschaftsinformations GmbH aus 40597 Düsseldorf mit dem Geschäftsführer Sebastian Cyperski ist in der Adressbuch_Szene hinlänglich bekannt.

Mit ihren „amtlich“ aufgemachten Formularen ist sie schon seit Jahren auf dem Markt und versucht Verträge mit den verschiedensten Unternehmen zu generieren.

Die Aufmachung des Formulars, mit dem der Kunde zu einer Unterschrift gebracht werden soll, ist nicht unumstritten.

Es zeichnet sich aber ab, dass der Gewerbeauskunft-Zentrale in Zukunft ein etwas „herberer“ Wind ins Gesicht bläst als bisher.

Bisher kommen von der Gewerbeauskunft-Zentrale immer noch Drohgebärden gen Kunden.

Mal beruft man sich auf AG Düsseldorf (40 C 8543/11) oder AG Bergisch Gladbach (60 C 182/11) oder die Fa. Deutsche Direkt Inkasso aus Köln mahnt, fordert oder droht mit Eintrag im Schuldnerverzeichnis oder bei der Schufa.

Nun hat vor kurzem die Abteilung 40 des AG Düsseldorf erklärt, angesichts des Urteils des BGH vom 26.07.2012 (VII ZR 262/11), welches  der Entgeltklausel eines Branchenverzeichnisses eine klare Absage erteilt hat, dass nunmehr auch die Abteilung 40 des AG Düsseldorf nicht mehr davon ausgehe, dass der Gewerbeauskunft-Zentrale Ansprüche zustünden.

Angesichts der Tatsache, dass die Gewerbeauskunftzentrale auch nach Zugang von Anfechtungsschreiben etc. weiter versucht Druck zu machen, haben wir nun am AG Düsseldorf diverse negative Feststellungsklagen im Auftrag unserer Mandanten eingereicht.

Das AG Düsseldorf hat diese Klagen mittlerweile erhalten und bearbeitet diese unter 33 C 11180/12; 51 C 11578/12; 51 C 11579/12; 55 C 11879/12; 21 C 11912/12; 58 C 11881/12; 55 C 11880/12; 58 C 11883/12.

Es wird sich zeigen, ob nicht das eine oder andere Urteil gegen die Gewerbeauskunft-Zentrale dabei herauskommt.

Man muss also ganz klar empfehlen, gerichtlich gegen die GWE Wirtschaftsinformations GmbH vorzugehen, wenn man auf Dauer und für die Zukunft Ruhe haben will.


Auswirkungen der Rechtsprechung…?

Möglicherweise sind das die 1. Auswirkungen der Rechtsprechung und die Folgen auf das Urteil des OLG Düsseldorf.

Noch im September 2011 nutzte die Fa. GWE Wirtschaftsinformations GmbH, Düsseldorf einen Briefkopf auf dem ganz oben in Fettdruck

Gewerbeauskunft-Zentrale.de
-Erfassung gewerblicher Einträge-

prangte.

Das OLG Düsseldorf hat der Fa. GWE jedoch zu deren Formularen, die „Leviten gelesen“. Wir hatten hier am 03.07.2012 über das Urteil berichtet. Dazu gehörte auch die entsprechende Aufmachung, dass man dem Leser suggeriere, es handele sich um etwas „offizieles“.

Nun erhalten wir im Juli 2012 ein weiteres Schreiben von GWE. Jetzt ist im oberen Teil nur noch schlicht von

GWE Wirtschaftsinformations GmbH

die Rede.

Versucht man auf die Weise, die zukünfigen Formulare „gerichtsfest“ zu machen? Das wird sich zeigen, ob die Tendenz des LG und OLG Düsseldorf auch in den unteren Instanzen Anklang findet oder nicht.

Spannend finden wir auch, dass sich noch mit Schreiben vom 22.06.2012 ein Rechtsanwalt H. aus Köln für  die GWE legitimiert und eine Forderung geltend machen will. Vorher hatte sich mit Schreiben vom 14.05.2012 die Deutsche Direkt Inkasso gemeldet.

Nun erfahren wir von der GWE aus dem Schreiben vom 03.07.2012

„… da wir unsere offene Forderung an das Deutsche Direkt Inkassso abgegeben haben bitten wir Sie sich zukünftig ausschließlich an selbiges zu wenden. „

Na, an wen denn nu, den Anwalt oder Deutsche Direkt Inkasso? GWE scheint sich da selbst nicht so ganz sicher zu sein.

Wir haben den Anwalt jetzt mal angeschrieben und um die Vorlage einer Vollmacht gebeten, vielleicht klärt es sich dann ja auf.

 

 


Auswirkungen der Rechtsprechung…?

Möglicherweise sind das die 1. Auswirkungen der Rechtsprechung und die Folgen auf das Urteil des OLG Düsseldorf.

Noch im September 2011 nutzte die Fa. GWE Wirtschaftsinformations GmbH, Düsseldorf einen Briefkopf auf dem ganz oben in Fettdruck

Gewerbeauskunft-Zentrale.de
-Erfassung gewerblicher Einträge-

prangte.

Das OLG Düsseldorf hat der Fa. GWE jedoch zu deren Formularen, die „Leviten gelesen“. Wir hatten hier am 03.07.2012 über das Urteil berichtet. Dazu gehörte auch die entsprechende Aufmachung, dass man dem Leser suggeriere, es handele sich um etwas „offizieles“.

Nun erhalten wir im Juli 2012 ein weiteres Schreiben von GWE. Jetzt ist im oberen Teil nur noch schlicht von

GWE Wirtschaftsinformations GmbH

die Rede.

Versucht man auf die Weise, die zukünfigen Formulare „gerichtsfest“ zu machen? Das wird sich zeigen, ob die Tendenz des LG und OLG Düsseldorf auch in den unteren Instanzen Anklang findet oder nicht.

Spannend finden wir auch, dass sich noch mit Schreiben vom 22.06.2012 ein Rechtsanwalt H. aus Köln für  die GWE legitimiert und eine Forderung geltend machen will. Vorher hatte sich mit Schreiben vom 14.05.2012 die Deutsche Direkt Inkasso gemeldet.

Nun erfahren wir von der GWE aus dem Schreiben vom 03.07.2012

„… da wir unsere offene Forderung an das Deutsche Direkt Inkassso abgegeben haben bitten wir Sie sich zukünftig ausschließlich an selbiges zu wenden. „

Na, an wen denn nu, den Anwalt oder Deutsche Direkt Inkasso? GWE scheint sich da selbst nicht so ganz sicher zu sein.

Wir haben den Anwalt jetzt mal angeschrieben und um die Vorlage einer Vollmacht gebeten, vielleicht klärt es sich dann ja auf.

 

 


Und alle Jahre wieder…

… verschickt die GWE -Wirtschaftsinformations GmbH, Düsseldorf ihre Formulare für einen Eintrag unter gewerbe-auskunft-zentrale.de.

Mit Schreiben vom 08.11.2011 erhielt die Mandantschaft von RA Seeholzer ein solches Formular. Darin waren bereits Name der Fa., die Adresse und eine veraltete Tel. Nr. eingetragen.

Nach wie vor kann  auch dies hier vorliegenden Formular einen „amtlichen“ Charakter vermitteln. Graues Papier, wie es viele Behörden, wohl aus Umweltschutzgründen, nutzen, im Fettdruck Gewerbeauskunfts-Zentrale.de, Bar-Codestreifen können dem Empfänger den Eindruck vermitteln, hier kommt was „amtliches“.

Erst im letzten Textblock rechts erfolgt folgender Hinweis…

„…Es besteht bisher keinerlei Geschäftsbeziehung. Durch die Unterzeichnung wird der Basiseintrag für zwei Jahre verbindlich bestellt. Es gelten die umseitig allgemeinen Geschäftsbedingungen, …. „

Auch die AGB’s sind spannend zu lesen.

Ziff. 7
Danach behält sich die GWE vor, die Internetadresse des Portals zu ändern. Ebenso die Veräußerung einzelner Verträge. Dieser Abtretung stimmt der Auftraggeber bereits jetzt zu.

Im Klartext, was ich jetzt für gewerbeauskunft-zentrale in Auftrag gebe, kann später unter einer ganz anderes Domain stehen.

Und es kann theoretisch jemand ganz anderes als die GWE GmbH als Vertragspartner auftreten.

Auch ist es fraglich, ob die Nutzung dieses Formulars nicht gegen das Urteil des Landgericht Düsseldorf vom 15.04.2011 gegen die GWE (38 O 148/10) spricht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig geworden.


Anwalt wendet sich direkt an Mandantin

Ein RA B. J. aus Köln, wendet sich mit Schreiben vom 03.03.2011 direkt an eine Mandantin des RA Seeholzer. Dieser Anwalt versichert anwaltlich, von der Fa. GWE Wirtschaftsinformations GmbH, Düsseldorf beauftragt worden zu sein.  Eine Vollmacht oder gar Unterschrift enthält sein Schreiben nicht.


Polizeidirektion Lübeck warnt vor „Branchenbuch-Abzocke“

Die Polizei in Lübeck hat am 30.08.2010 eine Pressemitteilung veröffentlicht. Darin wird vor der Fa. GWE-Wirtschaftsinformations GmbH mit Sitz in Düsseldorf gewarnt.


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