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Mediahaus Verlag aus Düsseldorf weiter auf „Kurs“

Die Firma Mediahaus Verlag aus Düsseldorf mit Sitz in der Berliner Allee 44 in 40212 Düsseldorf ist eine „alte Bekannte“ im Bereich des Anzeigen Rechts.

Gehört Sie doch auch zu den Firmen, die mit extremen Aufwand Kunden dazu bringen, „Anzeigen“ in einem „Bürgermagazin“ ab zu drucken.

Bereits am 16.12.2015 https://www.recht-steuern-hamburg.de/hochglanz-anzeigenfirma-mediahaus-verlag-gmbh-forum-verlag-koblenz-aus-duesseldorf-auf-kundenfang-16-12-2015.html

und am

20.05.2016 hatte ich über Mediahaus Verlag berichtet. https://www.recht-steuern-hamburg.de/mediahaus-verlag-aus-duesseldorf-forum-verlag-koblen-auf-kundenfang-in-deutschland-20-05-2016.html

Mit einem ungenau aufgemachten Formular, werden die Kunden zu einem Vertragsabschluss bewegt. Mir liegt ein Formular aus Dezember aus 2016 vor. Die Kundin bat mich um Prüfung.

Dort wird als „Ausgabegebiet 29597 Stoetze und Umgebung“ angegeben.

„ Die Verteilung des Werbeträgers erfolgt an Behörden, … und weitere vom Verlag ausgewählte Adressaten mit Publikumsverkehr Verteilerstellen.“

Das ist zu „schwammig“. Der Kunde hat Anspruch darauf zu wissen, wie genau seine Werbung eingesetzt wird, damit er die Werbewirksamkeit zum Zeitpunkt des Abschlusses vom Vertrag überprüfen kann.

Das Landgericht Stade (B. v. 30.03.2017) hat diesbezüglich eine Entscheidung des AG Otterndorf (U. v. 04.07.2016) bestätigt, welches die Ansprüche der Firma Forum Verlag GmbH zurückgewiesen hatte.

Mediahausverlag und Forum Verlag arbeiten im selben Segment, mit ähnlichen Mitteln und Methoden sind aber nicht identisch. Die Firma Forum Verlag ist mittlerweile auf eine andere Firma übergegangen.

Trotzdem lassen sich die rechtlichen Erwägungen der Richter aus Niedersachsen auch auf das Formular von Mediahaus Verlag anwenden.

Aus meiner Sicht ist ein entsprechender Vertrag unwirksam bzw. gar nicht erst wirksam zustande gekommen.

Folglich hätte Mediahaus keinen Anspruch auf Zahlung der viermaligen Auflagen!

Eine Werbebroschüre, bei der nicht sichergestellt ist, dass diese bei den Verteilerstellen auch ausgelegt wird, hat per se keine Werbewirksamkeit und ist rausgeschmissenes Geld.

Denn Mediahaus Verlag ist der Ansicht „Der Auftrag ist mit dem Versand der Werbeträger an die Verteilerstellen erfüllt.“

Nur, damit ist nicht sicher gestellt, dass die Werbung auch Wirkung für den Kunden hat.

Wer mit einer Rechnung von Mediahaus Verlag konfrontiert wird, sollte anwaltlichen Rat suchen, bevor er zahlt.


Firma GMG – Inhaber Gerd Martin Gabriel – Städteinformationstafel

Die Firma GMG, Inhaber Gerd Martin Gabriel, soll einem Schreiben deren Anwälte vom 19.08.2016 zufolge nach,  noch immer in der  Grafenberger Allee 277-287, 40239 Düsseldorf ihren Sitz haben.

Mir liegt ein Rückschein National vom 25.07.2016 vor, nachdem in Koblenz ein Schreiben an GMG (Herrn Gabriel) zugestellt werden konnte.

Anzeigenobjekt nennt sich Städteinformationstafel. Diese soll in DIN-A3 Format und vielfarbig gedruckt und verschickt werden.

Formulargestaltung

Bei näherer Betrachtung der von GMG genutzten Formulierung

Zitat aus einem Formular aus Februar 2016:

Es werden Infoträger (Din-A3, vielfarbig) mit regionalbezogenen Serviceinformationen und einer Übersichtskarte an mindestens 50 Stellen, insbesondere die wesentlichen regionalen Behörden (Rathaus, Bürgeramt, Landratsamt, etc.), an regionale Museen, Sportstätten sowie an Einzelhandelsgeschäfts und Betriebe mit Publikumsverkehr für die jeweilige Kreis- bzw. Stadtausgabe versendet. Die Auswahl der einzelnen Adressaten bleibt GMG vorbehalten. (Auflagenhöhe: 85)

Zitat Ende.

stellt man sich die Frage, wer soll hier eigentlich die Werbung erhalten? Was sind denn bitte wesentliche, regionale Behörden? Betriebe mit Publikumsverkehr?

Allein diese Formulierungen sind nach meiner Ansicht nicht genau genug.

Der Auftraggeber (Kunde) kann gar nicht prüfen, wer denn nun genau Werbung bekommt, die für ihn werbewirksam sein soll.

Neben dem eigentlichen Preis sind versteckte Kosten in Höhe von € 15,00 für die Auslieferung sowie Druckkosten pro Auflage von je € 90,00 vorgesehen. Macht zusammen mit dem eigentlichen Preis von € 698,00 einen Betrag pro Ausgabe von € 803,00.

Und nach dem Willen von Herrn Gabriel am liebsten das Ganze dreimal!

Also € 2.409,00 (netto)!!!

Unwirksamer Vertrag

Unter diesem Gesichtspunkt ist das „Produkt Städtinformationstafel“ der Firma GMG als wirksame, regionale Werbung zweifelhaft. Der Kunde wird nicht genau über das Produkt, dessen Verteilung, so wie die Verteilung bei wem vorgemommen wird und die Kosten aufgeklärt.

Befindet sich im Angebot kein Hinweis, auf welche Weise, wieviele Exemplare eines Werbeobjekts verteilt werden, so stellt diese keine ausreichend benannte Vertragsbedingung dar (vgl. LG Lübeck, Urteil vom 27.07.2015 – 1 S 119/14).

Mit der Folge, der mögliche Vertrag ist unwirksam.


Mediahaus Verlag aus Düsseldorf auf Kundenfang in Deutschland

 

Ergänzung zu meinem Beitrag vom 16.12.2015

Hochglanz-Anzeigenfirma Mediahaus Verlag GmbH aus Düsseldorf auf Kundenfang

Ein kleines Unternehmen aus dem süddeutschen Raum bat mich darum, einen Vorgang um das Vorgehen der Firma Mediahaus Verlag Düsseldorf bei der Kundengewinnung zu prüfen.

Es ging primär um die Frage, ob bereits zwischen der Firma aus Süddeutschland und Mediahaus Verlag ein Vertrag zustande gekommen sei oder nicht.

Mir wurden diverse Unterlagen und Kommentare zum Auftritt der Firma Mediahaus Verlag und ihres Mitarbeiters S. Siemes zugesandt.

Zunächst kam ein Schreiben mit dem Angebot für eine Anzeige in einem Bürgermagazin für den Ort des Unternehmen und Umgebung. Das eigentliche von Mediahaus Verlag genutzte Formular war bereits mit Daten des Kunden seitens des Verlages ausgefüllt worden. Mit mehreren Telefonanrufen versuchete ein Mitarbeiter des Mediahaus Verlags, die Mitarbeitern des beworbenen Unternehmens dazu zu bewegen, das Formular zu unterschreiben.

Was diese jedoch nicht tat.

Bei sehr genauem Lesen des Formulars fällt einem auf, wieso man bei Mediahaus Verlag besser keine Werbung schalten sollte, denn die Werbewirksamkeit ist zweifelhaft und der Werbeerfolg wohl denkbar gering.

Die Verteilerstellen

Dies liegt daran, dass Mediahaus Verlag zwar behauptet, eine Broschüre zu erstellen (und dies im Zweifel auch tut), in der an einer bestimmten Fläche eine „Anzeige“ des beworbenen Unternehmens abgedruckt ist. Was Mediahaus Verlag aber nicht will, ist, eine Garantie dafür zu übernehmen, dass die Werbebroschüre an den entsprechenden „Verteilerstellen“ auch ausgelegt werden, damit man überhaupt von der Anzeige des Kunden Kenntnis nehmen kann.

Zitat aus den Geschäftsbedingungen (Stand: Mai 2016):

„… Der Auftrag ist mit dem Versand der Werbeträger an die Verteilerstellen erfüllt. Der Werbeträger wird mit der Bitte um kostenlose Auslage versendet. Es bestehen keine Vereinbarungen mit den Verteilerstellen bzgl. Einer Verpflichtung, die Werbeträger auszulegen. …“

Im Klartext:

Die Broschüre Bürgermagazin kann von den Empfängern (Verteilerstellen) gleich dem Müll überantwortet werden, ohne das Mediahaus Verlag dafür zur Verantwortung gezogen werden kann. Damit ist der Werbewert für den Kunden gleich Null!

Das vereinbarte Entgeld für die Werbeanzeige kann in diesem Fall von den  Kunden dann gleich am besten selbst in den  Kamin gelegt und angezündet werden, der Nutzen ist derselbe!

Auf diesen Passus weist aber der Mitarbeiter der Firma Mediahaus Verlag bei seinen Gesprächen mit den Kunden am Telefon nicht hin.

Es ist auch im höchsten Maße zweifelhaft, ob die Verteilerstellen in dem Formular von Mediahaus Verlag so genau beschrieben sind, dass für den Kunden bei Abschluss des Vertrages erkennbar und nachprüfbar ist, wer denn genau die Broschüre Bürgermagazin bekommen soll.

Neben Behörden, Arztpraxen, …. behält sich der Mediahaus Verlag vor,

Zitat:

„… und weitere vom Verlag ausgewählt Adressaten mit Publikumsverkehr [Verteilerstellen] zu versenden.

Das ist meiner Ansicht nach nicht genau genug. Es eröffnet dem Mediahaus Verlag die Möglichkeit, nahezu beliebige Stellen auszusuchen, ohne dass für den Auftraggeber klar ist, ob eine Auslage seiner Anzeige an dieser Stelle einen Werbewert für ihn hat oder nicht.

Die Kosten

Interessant ist auch ein Blick auf den Preis, die vereinbarte Vertragslaufzeit und die Auflagenstärke pro Jahr.

Zunächst sollte der vorgeschlagene Vertrag noch eine Laufzeit von zwei Jahren haben. Was dem Kunden aber zu diesem Zeitpunkt nicht klar bzw. bewusst war, dass der Vertrag vier Auflagen pro Jahr vorsah und das pro Auflage das Entgeld fällig werden sollte!

Zitat:

„… Der aufgeführte Nettopreis gilt pro Auflage zzgl. Satz- und Reprokosten, Farb-, Verteilungs- und Textkosten und der gesetzlichen Mehrwertsteur. … Der Auftrag umfasst insgesamt vier Auflagen. … „

Im vorliegende Fall wurde der Nettopreis je Auflage zunächst von 598,00 € auf 398,00 € gesenkt. Satz- und Reprokosten sollten 89,00 € betragen, Farbkosten 75,00 €.

Das wären dann bei einer Laufzeit von 2 Jahren insgesamt 5.350,24 € (!) geworden, die der Auftraggeber an Mediahaus für 8 Auflagen (zwei Jahre mal vier Auflagen) zu zahlen verpflichtet gewesen wäre.

Hinzu wäre noch gekommen, dass der Vertrag sich um ein weiteres Jahr verlängert hätte, wenn der Auftraggeber nicht rechtzeitig kündigt.

Da meine Mandantin sich von den Telefonaten wenig beeindruckt zeigte, senkte der Mitarbeiter des Mediahaus Verlag im Verlauf der Verhandlungen den Preis auf 398,00 (netto) pro Auflage. Als das immer noch nicht half, wurde die Vertragslaufzeit auf ein Jahr verkürzt und die Verlängerungsoption gestrichen.

Soviel dann zum Wert des Produktes und dem Geschäftsgebaren von Mediahaus Verlag.

Kunden, die das Formular von Mediahaus Verlag gezeichnet haben und die erste Rechnung in den Händen halten, sei dringend geraten, sich anwaltlich beraten zu lassen und zu überlegen, ob sie gegen diesen Vertrag und den Verlag Mediahaus vorgehen wollen.

Mir liegen mittlerweile genügend Urteile von verschiedenen Gerichten zu anderen, aber ähnlichen Unternehmen wie Mediahaus Verlag vor, die dafür sprechen, sich gegen Mediahaus Verlag zur Wehr zu setzen.


Hochglanz-Anzeigenfirma Mediahaus Verlag GmbH aus Düsseldorf auf Kundenfang

Einer meiner Mandanten schickte mir voller Empörung Unterlagen von der Firma Mediahaus Verlag GmbH, Berliner Allee 44 in 40212 Düsseldorf und bat mich, mir die Unterlagen mal genauer anzusehen.

Mir kam der Name der Geschäftsführung Sibel Kabayel sofort bekannt vor und auch die Aufmachung des Formulars erinnerte mich sofort an das von der Firma Forum Verlag GmbH aus Koblenz verwendete.

Und siehe da, Frau Kabayel war in 2012/2014  tatsächlich Mitarbeiterin des Forum Verlags.

Auffallend ist dass auch Media Verlag sich die Anzeige meines Mandanten aus einer anderen Broschüre oder Veröffentlichung herauskopiert und in das eigene Formular eingesetzt hat. Das erhöht natürlich den Wiedererkennungseffekt beim potentiellen Kunden und lässt diesen auch nicht argwöhnisch werden.

Richtigerweise ist aber festzuhalten, die Kunden haben in der Regel mit der Media Haus Verlag GmbH noch nichts zu tun gehabt.

Das Formular, welches sich mit den vertraglichen Inhalten und Verpflichtungen für Mediahaus Verlag beschäftigt ist nicht zu 100% mit dem von Forum Verlag identisch, doch weite Teile sind teilweise deckungsgleich formuliert.

Im Kleingedruckten der Firma Mediahaus Verlag finden sich Formulierungen wie

„… Der Auftrag ist mit dem Versand des Werbeträgers an die Verteilstellen erfüllt…“

oder

„..Der Auftrag umfasst insgesamt vier Auflagen pro Jahr. …“.

Bei einem Werbeinsertionsvertrag schuldet der Auftragnehmer die sogenannte Werbewirksamkeit. Diese kann nicht durch allgemeine Geschäftsbedingungen ausgeschlossen werden. Deswegen ist der Auftrag mit dem bloßen Versand nicht erfüllt. Der Verlag muss sicherstellen, dass die Werbeträger auch beim Empfänger ankommen und ausgelegt werden.

Das mit den vier Auflagen ist auch so eine Masche. Man suggeriert dem Kunden nämlich, es handele sich um eine einmalige Aktion (ergo – nur eine (!) Rechnung und nicht vier).

An dieser Stelle könnte man auf Ähnlichkeiten der Werbung für Mediahaus Verlag und Forum Verlag noch weiter eingehen. Das erübrigt sich, weil die Aufmachung und das Geschäftsgebaren beider Firmen darauf abzielen, dem  Kunden „nutzlose“ Werbung in Bürgerinformationsbroschüren zu verkaufen. Da kann der Kunde das Geld gleich anzünden und sich an diesem Feuer erfreuen.

Möglicherweis übernimmt aber gerade Mediahaus Verlag die Unternehmung Forum Verlag. Gegen den Forum Verlag prozessiere ich unter anderem vor dem AG Ottendorf (in Niedersachsen). Bisher konnte jedoch,  an die von Forum Verlag selbst genannten Adresse im Impressum der Internetseite eine Klage nicht zugestellt werden.

Nun hat das AG Otterndorf auf meinen begründeten Antrag hin am 02.12.2015 einen entsprechenden Beschluss auf öffentliche Zustellung bewilligt und der Forum  Verlag muss nach Ablauf der Monatsfrist damit rechnen, dass ein Versäumnis-Urteil in „Abwesenheit“ ergeht.

Das AG Otterndorf hat gegen den Forum Verlag ein Versäumnisurteil erlassen. Der Forum Verlag hat Einspruch eingelegt. Jetzt wird das AG streitiges Urteil fällen müssen. Das AG hat aber schon zu erkennen gegeben, dass der Forum Verlag aller Wahrscheinlichkeit nach verlieren wird.

 

Neues vom Mediahaus Verlag:

Mediahaus Verlag aus Düsseldorf auf Kundenfang in Deutschland

 


GWE Wirtschaftsinformations GmbH „gewerbeauskunftzentrale“ scheint noch „reichlich“ Geld zu haben und „bearbeitet“ auch weiter ihre Kunden

Ich habe im Auftrag eines Mandanten am 09. April 2014 eine (weitere, Nr. 19(!)) negative Feststellungsklage gegen die GWE in Düsseldorf anhängig gemacht.

Diese wird dort unter AG Düsseldorf (55 C 4523/14) geführt. Mit Erwiderung vom 25.06.2014 hat eine Kanzlei mit Sitz in Essen über den Kollegen N. L. umfangreich erwidern lassen (27 Seiten Schriftsatz nebst Anlagen).

Naja, geht ja auch um was (vorl. angenommener Gegenstandswert € 1.069,05). Die mündliche Verhandlung ist für den 25.08.2014 anberaumt.

Nun sollte man ja meinen, die streitigen Rechtsfragen werden in dem Prozess geklärt und bis dahin wartet die GWE ab. Mitnichten…

Mein Mandant und nicht ich, erhält von RA Michael M. Sertsöz aus Köln  mit Schreiben vom 29.07.2014 eine 3-seitige Zahlungsaufforderung nebst dem Entwurf eines Mahnbescheides mit dem Hinweis,

„ … Unsere Mandantin wird ihre berechtigte Forderung nach erfolgter Titulierung unter Ausnutzung sämtlicher zur Verfügung stehender gerichtlichen Zwangsvollstreckungsmaßnehmen durchsetzen. ..“

Ahja, soweit ist es bei meinen Mandaten bisher nicht gekommen, denn die von mir geführten Verfahren endeten mit Erledigungserklärung wegen Verzichts und Anerkenntnisurteil wegen der Kosten gegen die GWE.

Vielleicht sollte der Kollege Sertöz aus Köln sich mit dem Kollegen N. L. aus Essen in Verbindung setzen und abstimmen, bevor er Arbeit leistet, die seiner Mandantin (der GWE) kein Geld bringt.

Wer also zwei Anwälte für Inkasso und Prozesse verpflichten und bezahlen kann, dessen „Kriegskasse“ sollte gefüllt scheinen.

Ist wohl an der Zeit, dass die „Kunden“ von GWE, die bereits einmal oder zweimal gezahlt haben, sich mal beraten lassen, ob eine Klage gestützt auf § 812 BGB nicht Aussicht auf Erfolg haben könnte.

Es gab schon mal eine Anwältin, die für GWE das Inkasso betrieb….


Gewerbeauskunfts-Zentrale (GWE) gibt sich kämpferisch

Ich habe für einen meiner  Mandanten im April 2014 eine (weitere) negative Feststellungsklage gegen die GWE Wirtschaftsinformations GmbH am AG Düsseldorf (55 C 4523/2014) anhängig gemacht.

Zuvor hatte die GWE mir gegenüber mit Schreiben vom 19.03.2014 erklärt, durch die einmalige Zahlung eines Jahresbetrages habe meine Mandantschaft den Vertragsinhalt anerkannt.

Darüber hinaus habe man (=GWE) ja vor dem LG Düsseldorf ein Urteil erstritten, in dem

„… ein rechtskräftiger kostenpflichtiger Vertrag zustande gekommen ist.“

 

Das Landgericht Düsseldorf hat eben keinen Zahlungsanspruch der GWE bestätigt, sondern ein (merkwürdiges) anmutendes Feststellungsurteil gefällt, weil die GWE ihre fälligen Ansprüche nicht geltend gemacht hatte.
Denn ein Feststellungsurteil ist eben kein Leistungsurteil.

Das hat meinen Mandanten nicht abgeschreckt, Klage erheben zu lassen.

Mal sehen ob die Abt. 55 am AG Düsseldorf an ihrer (bereits im Verfahren 55 C 11879/12) mitgeteilten Auffassung festhält, dass die Entgeltklausel (unter Hinweis auf das BGH Urteil Branchenbuch – Berg) unwirksam ist.
Damals  hatte die GWE Kosten anerkannt und auf weitere Forderungen verzichtet.


GWE Wirtschaftsinformations GmbH – gewerbeauskunft-zentrale.de – verzichtet

Über die GWE ist in den vergangenen Wochen viel berichtet worden. U. a. die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hatte im Raum Köln umfangreich gegen die Fa. GWE ermittelt.

Im November 2010 hatte eine ev. – luth. Gemeinde aus Norddeutschland Rechtsanwalt Seeholzer den Auftrag erteilt, gegen die GWE vorzugehen, nachdem man dort das bekannte Formular der gewerbeauskunftzentrale unterschrieben hatte.


GWE gewerbeauskunftzentrale.de unter Betrugsverdacht – Razzia

Nach einem Artikel des Kölner Stadtanzeiger vom 02.10.2013

http://www.ksta.de/frechen/staatsanwaltschaft-razzia-wegen-verdachts-des-betruges,15189184,24514858.html

soll die Staatsanwaltschaft (StA) Düsseldorf umfangreiche Durchsuchungen bei solchen Firmen vorgenommen haben, die mit der GWE (gewerbeauskunftszentrale.de) im Zusammenhang stehen.

Darunter sollen sich auch drei Anwaltskanzleien befinden.

Der Vertrag mit der gewerbeauskunftzentrale soll für 24 Monate zustande kommen, wobei pro Jahr € 569,06 brutto zu zahlen sind (Stand: 04-2013), mithin für 24 Monate € 1.138,12.

Insofern sind die Zahlen aus dem Artikel des Kölner Standtanzeiger nicht ganz richtig.

Anders als viele andere Staatsanwaltschaften, scheint die StA Düsseldorf davon überzeugt zu sein, dass die Aufmachung des Formulars der Gewerbeauskunft-Zentrale.de GWE GmbH auf Täuschung abzielt.

Nun, bei 4500 Straf-Anzeigen dürfte es auch schwer fallen zu behaupten, es handele sich bei dem Hereingefallenen nur um einen Einzelfall.

 


GWE-Wirschaftsinformations GmbH, gewerbeauskunftzentrale.de erstreitet sich ein Urteil

Über die GWE wurde hier schon diverse Male berichtet.

http://www.anzeigen-recht.de/das-ag-duesseldorf-und-die-gewerbeauskunft-zentrale-gwe-wirtschaftsinformations-deutsche-direkt-inkasso-gmbh-06-07-2013.html

 

http://www.anzeigen-recht.de/gehen-der-gwe-gmbh-gewerbeauskunftzentrale-dusseldorf-die-kunden-aus-08-04-2013.html

 

Nun hat die GWE am 31.07.2013 vor dem LG Düsseldorf ein Urteil zu ihren Gunsten erstritten.


Kanzlei für Wirtschaftsrecht, Rechtsanwältin Claudia Mölleken betreibt Inkasso für GWE, Düsseldorf

Die Gewerbeauskunft-Zentrale.de in Düsseldorf beschäftigt eine ganze Reihe von Personen und Institutionen mit dem Inkasso für die eigenen (vermeintlichen) Forderungen.

Neben verschiedenen Anwälten und der Deutsche Direkt Inkasso in Köln nun eine weitere Anwältin.


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