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DAD Deutscher Adressdienst GmbH erklärt erneut den Verzicht

Die Firma DAD Deutscher Adressdienst Gmbh mit Sitz in Hamburg ist weiterhin auf Kundenfang in Europa unterwegs.

In Slowenien und den Niederlanden etc. werden diese Formulare der Firma DAD unter der Bezeichnung EBN European Business Number zu hunderten, wenn nicht sogar zu tausenden verschickt in Europa.

Das englisch sprachig aufgemachte Formular wirkt dabei „amtlich“. Der potentielle Kunde wird gebeten, seine bereits eingetragene Daten zu überprüfen und Angaben zu verbessern.

Dabei wird Bezug genommen auf die Umsatzsteuer Nummer und damit beim Empfänger der Eindruck verstärkt bzw. hervorgerufen, hier handele es sich um ein Dokument eines europäischen Registers (Departement Slovak Republic, Netherlands Department).

Tatsächlich ist es aber der Auftakt für einen aus meiner Sicht vollkommen wertlosten Eintrag in einem privat geführtem Internetverzeichnis der Firma DAD aus Hamburg.

Für diesen Eintrag möchte dann DAD auch für die nächsten drei Jahre pro Jahr 890,00 Euro bezahlt bekommen. Das steht wirklich aber wirklich nur winzig im sog. „Kleingedruckten“.

Unternehmer die dann diese Rechnung bekommen und sich fragend an DAD wenden, bekommen dann eine kurze und knappe Ansage, wieso und weshalb das alles rechtens ist und man gefälligst zahlen sollte.

Die bisher von mir vertreten Mandanten gegen DAD / EBN zahlen (bisher) nichts; zumindest nicht an DAD.

Man kann und sollte sich gegen dieses Geschäftsgebaren zur Wehr setzen. Die Gefahr besteht darin, dass solch vertraglichen Ansprüche erst in drei Jahren verjähren. Der betroffene Unternehmer muss also zukünftig damit rechnen, von DAD / EBN gerichtlich in Anspruch genommen werden. Insofern sollte man juristisch vorbeugend tätig werden (Stichwort: negative Feststellungsklage).

Auch wenn DAD vertreten durch Frau Daniela Kunst es derzeit vermeidet, ihr Geschäftsmodell mal aktuell durch das Amtsgericht bzw. Landgericht Hamburg überpüfen zu lassen.

Seitens DAD / EBN ist man ja der Ansicht

„… besteht für eine Stornierung des Vertrages kein Grund, sondern wir könnten von ihrem Mandanten die Einhaltung seiner vertraglichen Pflichten in jeder Hinsicht erwarten. …“

Nun nicht mehr!


Deutscher Adressdienst DAD Hamburg mit EBN weiter aktiv

Die Firma DAD GmbH mit Sitz Alter Wall 65, 20457 Hamburg ist auch 2017 weiter auf der „Suche“ nach potentiellen Kunden.

Dazu scheint gerade das europäische Ausland ein geeigneter Markt zu sein. Das, obwohl Frau Kunst mit dem Adressverzeichnis www[dot]e-b-n.eu nun wirklich nicht neues und innovatives zu bieten hat.

Trotzdem fallen immer wieder europäische Unternehmer auf die Briefe der European Business Number (EBN) herein. Die meisten gehen von einem vermeintlichen Datenabgleich ihrer Firmendaten aus.

Tatsächlich wird ein Angebot zum Eintrag in ein Internet Datenverzeichnis für drei Jahre bei Kosten von 771,00 Euro pro Jahr „angeboten“. Wer das Formular unterschreibt, bekommt Monate später eine erste Rechnung über 771,00 Euro.

Wer sich dann dagegen wehrt, bekommt Post von der „Chefin“ Frau Daniela Kunst.

Darin erklärt Frau Kunst, weswegen es alles seine Richtigkeit habe und man doch in den nächsten Tagen die fällige Rechnung ausgleichen könne/solle/müsse.

Meiner Ansicht nach muss und sollte man gegen den Vertrag mittels anwaltlicher Hilfe vorgehen. Dabei sind die Aussichten nicht schlecht, keine der Rechnungen in Höhe von 771,00 Euro an DAD zahlen zu müssen.

Ich habe nunmehr seit über acht Jahren Erfahrung im Umgang mit DAD und bin gern bereit, Ihnen bei Fragen zum Thema EBN, EuroMedi und DAD behilflich zu sein.

Nachtrag vom 23.08.2017:

Auch bei den Nachbarn in Litauen und Ungarn ist die Firma DAD aktiv, wie ich heute durch einen Anruf aus Litauen bestätigt bekam.

Dort ist eine Firma auf das englisch-sprachige Formular der DAD „hereingefallen“, weil der zuständige Mitarbeiter davon ausging, es handele sich lediglich um einen kostenfreien Datenabgleich für eine europäische (offizielle) Datenbank. Irrtum.

Da kann man nur empfehlen, sich anwaltlich beraten zu lassen und gegen einen möglicherweise, geschlossenen Vertrag vor zu gehen.

 

Anwalt[at]anzeigen-recht.de


Deutscher Adressdienst (DAD) gibt mal wieder auf

Derzeit erreichen mich viel Anfragen aus dem europäischen Ausland bezüglich der Firma Deutscher Adressdienst GmbH aus Hamburg.

Diese ist mit der Werbeplattform in Form eines (nutzlosen) Adressbuchs unter www_(_dot_)_e-b-n.eu europaweit auf Kundenfang.

Aktuell bearbeite ich gerade zwei Sachen mit Firmen aus Finnland und Kroatien gegen den Deutschen Adressdienst.

Aber auch Anfragen aus Rumänien, den Niederlanden und der Tschechischen Republik erhalte ich wegen des Geschäftsgebarens von der Forma Deutscher Adressdienst mit der Geschäftsführerin Frau D. Kunst.

Das Modell ist denkbar simpel. Unter dem „Titel“ „European Business Number“ werden unzählige Firmen angeschrieben. Das Schreiben wirkt wie ein offizielles Anschreiben einer europäischen Behörde. Obwohl DAD im Schreiben (letzte) Satz schreibt:

„EBN ist not realted to any organisation or institution oft he European Union or Commission.“

Das ändert aber nichts an der optischen Aufmachung und Wirkung der Schreiben.

In einem zweiten beigefügten Fragebogen sind bereits Daten des Adressaten aufgenommen. Unter anderem soll die jeweilige Umsatzsteuer-Identifikation Nummer eingetragen und an DAD zurück geschickt werden.

Was dabei ganz schnell und zu Lasten der Firmen übersehen wird, dass es sich bei DAD mit EBN eben nicht um eine europäische Behörde handelt, die Firmeninformationen amtlich veröffentlich, sondern um einen privaten Adressbuchanbieter mit Sitz in Hamburg, der für den Eintrag der Daten drei Jahre lang einen Betrag von 677,00 Euro pro Jahr haben will.

Frau Kunst ist zwar der Ansicht, ihr Geschäftsgebaren ist in Ordnung und schreibt mir:

„… Unser Formular erlaubt es dem Empfänger selbstverständlich, genau zu wissen, dass er uns mit seiner Unterzeichnung und Rücksendung einen kostenpflichtigen Auftrag erteilt. ..“

Ich kann nur sagen, dass wird den meisten erst bewusst, wenn sie die erste Rechnung bekommen.

Ich schlage mich schon viele Jahre mit der Firma DAD herum.

Ich halte das Geschäftsmodell von Frau Kunst und der Firma für grenzwertig. Es gibt auch Gerichte, die attestieren Firmen die so ähnlich wie DAD arbeiten, dass es sich dabei um sittenwidrige bzw. wucherische Geschäfte handelt.

Gleichwohl hält das die Firma Deutscher Adressdienst GmbH nicht davon ab in 2015 und 2016 weiter nach Kunden zu suchen und diese unter Druck zu setzen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Firmen tatsächlich darauf reingefallen sind.

Manche Firmeninhaber oder Geschäftsführer schämen sich sogar dafür, zuzugeben, auf das Anschreiben der DAD hereingefallen zu sein und zahlen dann lieber.

Ich bin der Ansicht, da muss man sich nicht schämen, sondern gegen solche Geschäftsmodelle hartnäckig vorgehen.

Die anwaltlichen Kosten sind in der Regel günstiger als der Preis von Euro 2.031,00!

Aus meiner Erfahrung hilft dann nur massiver Druck vom Anwalt, mit Androhung einer negativen Feststellungsklage vor dem Amtsgericht Hamburg.

Diese vermeidet Frau Kunst gern und mit Sicherheit aus gutem Grund. Deswegen erklärt Frau Kunst in ihrem Schreiben vom 25.01.2017

„… den o.g. Vertrag ausnahmsweise vorzeitig zu beenden. Die o.g. Akte ist geschlossen.“

Denn das Landgericht Hamburg hatte der Firma schon mal die Leviten gelesen.


DAD – Deutscher Adressdienst GmbH Hamburg auch in 2015 aktiv

Eine alte und bekannte Firma aus dem Adressbuch Sektor, die Firma DAD Deutscher Adressdienst, Alter Wall 65, 20457 Hamburg, Geschäftsführerin Daniela Kunst ist auch in 2015 aktiv.

Und nicht nur deutschlandweit, sondern auch im europäischem Raum. Ein Geschäftsmann aus Kroatien bat mich um Hilfe gegen DAD.

DAD hatte ihm im März dieses Jahres unter der Aufmachung European Business Number ein Formular in englischer Sprache zu geschickt.

Im Glauben daran, es handele sich um eine offizielle (behördliche) Datenbank, ergänzte er die bereits von DAD eingetragenen Daten, unterschrieb und schickte das Formular zurück.

Damit war er der DAD in die „Falle“ gegangen.

Die verschickte darauf hin nämlich am 02.04.2015 die erste Rechnung in Höhe von € 677,00. Beigefügt war eine Kopie des unterschriebenen Formulars.

Für einen einfachen Adressbucheintrag unter www[dot]e-b-n.eu sind € 677,00 ein stolzer Preis. Und das gleich dreimal bei einer Vertragslaufzeit von drei Jahren.

Versucht man zum Beispiel mit Hilfe von Google den Namen der Firma meines Mandanten zu finden, kommt überhaupt kein Hinweis auf das Adressbuchverzeichnnis e-b-n.eu der Firma DAD. Dies bedeutet, man zahlt für etwas, was überhaupt keinen Werbewert hat.

Insofern  verweise ich auf meinen Artikel vom 21. April 2015.

Nun bekommt DAD Deutscher Adressdienst von mir ein Schreiben, mit der Aufforderung auf die Ansprüche vollständig zu verzichten und die Daten meines Mandanten zu löschen.

Andernfalls erwäge ich,  dem Mandanten zu empfehlen, eine negative Feststellungsklage beim Amtsgericht Hamburg anhängig zu machen.

Darüber hinaus bestehen ernsthafte Zweifel daran, ob DAD unter www[dot]e-b-n.eu überhaupt die Daten meines Mandanten veröffentlicht hat.

Eine erste Recherche unter e-b-n.eu konnte dies nicht bestätigen.


DAD GmbH, alte Firma, neue internationale Masche mit European Business Number

Die Firma DAD Deutscher Adressdienst GmbH, Alter Wall 65, 20457 Hamburg, Geschäftsführerin Daniela Kunst, ist offenbar nach wie vor auf dem Adressbuchmarkt tätig und aktiv.

Mit einem neu aufgemachten Formular wird unter der Firma European Business Number für einen Eintrag auf e-b-n.eu „geworben“, wobei durch die Aufmachung des Formulars tatsächlich ein „offizieller“, behördenähnlicher Eindruck erweckt wird.

Ich hatte hier schon am 17.03.2010 und 08.02.2011 über die DAD GmbH berichtet. Schon damals waren die Gerichtsverfahren für den DAD nicht positiv ausgegangen.

Das LG Hamburg (U. v. 14.01.2001 – 309 S 66/10) kritisierte das Geschäftsmodell der Fa. DAD GmbH und wies die Berufung auf Kosten der DAD zurück.

Nicht nur die Aufmachung des Formulars lässt an der Wirksamkeit eines Vertrages zweifeln.

Soweit deutsches Recht Anwendung findet, dürfte im hier mir vorliegenden Fall ein Vertrag nicht zustande gekommen sein.

Das vom DAD am 24.07.2014 gemachte Angebot wurde meiner Ansicht nach nicht rechtzeitig (erst am 14.08.2014) angenommen (§ 147 II BGB).

 

Mit Schreiben vom 03.06.2015 wird dann seitens der Firma Deutscher Adressdienst GmbH folgendes erklärt:

„Aus den bereits dargelegten  Gründen und da wir unseren vertraglichen Verpflichtungen nachkommen, besteht für eine Stornierung des Vertrages kein Anlass, aber wir haben im vorliegend Fall aus Kulanz und ohne Präjudiz entschieden, den o.g. Vertrag ausnahmsweise vorzeitig zu beenden.“

 

Aus Kulanz mit Sicherheit nicht. Frau Kunst weiß, dass ich auch Klage erhebe, was für die Firma DAD mit weiteren Kosten verbunden ist.

Das hätte Frau Kunst auch früher sagen können und sich den übrigen Text ihres Schreibens sparen können. Frau Kunst kennt meine Einstellung gegenüber der Firma Deutscher Adressdienst GmbH.

Meiner Ansicht nach, steht das Geschäftsmodell der Deutscher Adressdienst GmbH im Zeichen von „Abzocke“, da der Werbewert für den Kunden nahezu bei „Null“ liegt.

Auch halte ich das Impressum für fehlerhaft und wundere mich, warum ein echter Konkurrent vom DAD, Hamburg sich daran bisher nicht stört und die DAD GmbH bislang nicht abgemahnt wurde. 


Mal wieder Post aus Mexiko? Expo Guide will Geld…

Ein Mandant von RA Seeholzer erhält am 24.03.2011 eine Rechnung über € 2.362,00 von der Fa. Expo Guide mit Sitz in Mexiko. Dabei bezieht sich die Fa. Expo Guide auf einen Vertrag aus Februar 2010, der bereits mit anwaltlichem Schreiben vom 14.04.2010 „angefochten“ wurde.


Adressbuchfirma aus Hamburg unterliegt vor dem LG Hamburg

Die Adressbuchfirma Deutscher Adressdienst GmbH (DAD), Hamburg hat ein  Berufungsverfahren vor dem Landgericht Hamburg (U. v. 14.01.2011 309 S 66/10) verloren.

DAD  war gegen ein Urteil des Amtsgerichts Hamburg Barmbek (822 C 420/09) in die Berufung gegangen. Das Landgericht wertete das Formular des Deutschen Adressdienstes aus 2008 so, dass dieses auf Täuschung angelegt war.

Aus diesem Grund habe der Kunde das Recht gehabt,  gem. § 123 BGB den Vertrag anzufechten. Das Gericht stellt in seiner Entscheidung darauf ab, dass als Täuschungshandlung jede Handlungsvariante in Betracht kommt, sofern diese geeignet ist, beim Gegenünber einen Irrtum hervorzurufen und den Entschluss zur Abgabe einer gewünschten Willenserklärung zu beeinflussen.

Auch den Umstand, dass das Formular bereits mit Daten des möglichen Kundn ausgefüllt war hat das Landgericht zu Lasten des Deutschen Adressdienstes gewertet. Ein solches Vorgehen ist geeignet dem Empfänger zu suggerieren, es bestehe bereits eine Vertragsbeziehung.

Das AG Hamburg Barmbek kam  noch im November 2010 zu ähnlichem Ergebnis (U. v. 03.11.2010 811a C 247/10).  

Zu Recht stellt das Landgericht darauf ab, dass es auf den Aufbau, also die Gesamtschau bei solchen Werbeformularen ankommt und nicht darauf, ob man jede vertragliche Verpflichtung sogleich hätte erkennen können.


DAD, Hamburg unterliegt vor dem LG Hamburg

Die Fa. Deutscher Adressdienst (DAD) , Hamburg ist vor dem LG Hamburg in zwei Sachen in die Berufung gegangen.


Deutscher Adressdienst, Hamburg auch in Polen aktiv

Frau RAin Wlodarczyk-Zimmy, Bremen teilte dem RA Seeholzer heute mit, dass sie eine Reihe von polnischen Mandanten gegen die Fa. DAD, Hamburg vertritt.


DAD, Deutscher Adressdienst GmbH bläst ein eisiger Wind entgegen

Die Fa. DAD, Deutscher Adressdienst GmbH, Hamburg hat gegen ein Urteil des AG Heilbronn (14 C 3861/09) Berufung zum LG Heilbronn eingelegt. Das AG Heilbronn hatte die Zahlungsklage gegen die Madt. des RA Seeholzer abgewiesen.


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