Bad Kreuznach

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Was ist der Unterschied zwischen der Fa. Media Print, Merter und der Fa. Medienwerk Digital GmbH, Bad Kreuznach…

Diese Art von Geschäftsgebaren, ist aus meiner Sicht an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

Da erhält der Mandant im Dezember 2013 ein Formular.
Absender soll eine Fa. Media Print Pierre Lotti 148, 34160 in Merter sein.

In dem Formular wird ein Eintrag im Internet beworben, nur WO, das lässt das Formular vollkommen offen. Die Vertragslaufzeit beträgt drei Jahre. Der Rechnungsbetrag von € 797,00 (netto) entsteht zweimal pro Jahr. Der Fa. Media Print wird das Recht eingeräumt, den „Vertrag an ein anderes Unternehmen zur Ausführung abzugeben“.

Nur, wie kann man einen (wirksamen) Vertrag schließen, dessen Inhalt noch nicht einmal feststeht?

Warum auch immer, der Mandant unterschreibt das Formular und schickt es per Fax zurück.

Es kommt, wie es kommen muss.

Mit Schreiben/Rechnung vom 16.01.2014 meldet sich die Fa. Medien Digital  GmbH, Industriestr. 36, 55543 Bad Kreuznach. Geschäftsführer dieser Gesellschaft ist Jürgen Doll.

Mit folgendem Satz, wird dem Mandanten erklärt, wer jetzt und wieso sein Vertragspartner ist.

„…, wir bedanken uns für den von Ihnen erteilten Auftrag gegenüber der Werbeagentur Media Print. Diesen haben wir übernommen.
Ihre Veröffentlichung im Internet unter heimatportal.info berechnen wir wie folgt.“

Dann folgt eine Aufschlüsslung und die Endsumme von € 947,24!

Davon mal abgesehen, dass im ursprünglichen Formular kein Hinweis auf das Portal der Eintragung gegeben war, fällt es schwer hier eine wirksame Abtretung oder einen sonstigen Forderungsübergang (Factoring, etc.) zu erkennen.

Wem diese Konstellation vertraut vorkommt oder von ihr betroffen ist, sollte sich unverzüglich an einen mit der Materie vertrauten Anwalt wenden, und um Rat und Hilfe nach suchen.

Bevor hier fast Eur 6.000,00 für einen Eintrag in einem wie auch immer gearteteten  Internetportal gezahlt werden sollen, sollte man sich anwaltlich beraten lassen; es gibt immer eine Lösung.

 

 

 


mdp Mediendesign Promotion e.K. macht Druck mit AktivaInkasso

Die Fa. mdp Mediendesign Promotion e.K., Schumannstr. 27, 60325 Frankfurt am Main war schon gelegentlich Gegenstand der Berichterstattung hier.

Die FA. mdp arbeitet in 2011 mit einem Formular zur Auftragserteilung für ein sog. Druckobjekt: Bürgerinfo.
Wobei man aus dem Formular dann entnehmen muss, was damit (Bürgerinformation-Energien) gemeint ist. Was das wiederum sein soll, erschliesst sich dem Auftraggeber nicht aus dem Formular. Soweit man dem Auftraggeber suggeriert hatte, es handele sich um die Neuauflage einer sog. Gemeindebroschüre, was aber nicht der Fall ist, hätte der Auftraggeber ein Anfechtungsrecht (vgl. AG Pforzheim, U. v. 03.12.2008 8 C 88/08).

Kritisch aus Sicht von RA Seeholzer sind folgende Punkte an dem Formular:

Wurde der Kunde von mdp über die lange Vertragslaufzeit von 2 Jahren, mit vier (!) kostenpflichtigen Ausgaben aufgeklärt?
Wie verhält sich diese AGB zum Punkt: „Besondere Vereinbarung: Läuft automatisch aus …“

Die Verteilung an Postfachinhaber könnte aus Sicht des RA Seeholzer ein weiterer kritischer Punkt sein. Der Verlag schuldet die Werbewirksamkeit. Ist die bei beliebigen Postfachinhabern gewährleistet?
Das Verteilungsgebiet mit  Postleitzahlen z.B. 3***** oder 8***** ist nach diesseitiger Auffassung viel zu unbestimmt und zu gross.
Eine „überregionale“ Verteilung an Postfachinhaber ist nicht hinreichend konkret und führt dazu, dass eine entsprechende Klausel an § 307 I 2 BGB scheitert (vgl. AG Tostedt, U. v. 21.01.2010 3 C 284/09).

Trotz dessen, dass der Fa. mdp dies bekannt ist, werden die Kunden nunmehr von der Fa. AktivaInkasso aus Bad Kreuznach (Stand:09-2012) aufgefordert Zahlungen zu leisten. Schaut man sich den Internetauftritt dieses Inkassobüros unter aktivainkasso.de an, so stellt man fest, dass bis auf ein extremst „Minimal“-Impressum ums Thema Inkasso selbst nichts eingestellt ist (Stand: 01.10.2012).

Dies bedeutet nicht anderes, als dass die Fa. mdp den Forderungseinzug an die Fa. AktivaInkasso, soweit wirksam übertragen hat. Interessant ist, dass die Fa. AktivaInkasso gleich erhebliche Kosten wie Inkasso-Kosten von € 85,00 sowie Porto und Auslagenpauschale geltend macht.

Die Mandanten von RA Seeholzer zeigen sich immer wieder verwundert, wieso sie direkt vom Inkasso-Büro angeschrieben werden und die Post nicht an RA Seeholzer geht, obwohl die Fa. mdp weiss, dass RA Seeholzer mandatiert ist.

Nun, hier kann nur vermutet werden. Der Kunde soll das Gefühl bekommen, dass es jetzt, da ein Inkasso-Büro eingeschaltet ist, „Ernst“ wird.

Ernst wird es aber erst dann, wenn der Auftragnehmer, die Fa. mdp, versucht seine Forderung gerichtlich durchzusetzen, sei es im gerichtlichen Mahnverfahren und/oder im Klageweg.

Dann sollte der Auftraggeber spätestens seinen Anwalt informiert haben, um mit ihm die weitere Vorgehensweise zu besprechen.


Digimedia GmbH, Bad Kreuznach lässt nicht locker

Im November 2009 wird RA Seeholzer ein Mandat gegen die Fa. Digimedia GmbH, Bad Kreuznach erteilt.
RA Seeholzer wendet sich daraufhin mit Schreiben vom 24.11.2009 an die Fa. Digimedia und weist darauf hin, dass nach seiner Ansicht ein wirksamer Vertrag nicht zustande gekommen ist.


Pro Media Marketing, Bad Kreuznach verliert Prozess…

Die Fa. Pro Media Marketing und Vertiebs GmbH unterliegt vor dem AG Neustadt an der Weinstraße (U. v. 03.09.2009, 6 C 164/09). Die Fa. Pro Media Marketing hatte einen „vermeindlichen“ Kunden verklagt. Der Kunde wehrte sich und bekam Recht. 


Aktiva Inkasso lässt nicht locker…

Eine vorgeblich in England ansässige Anzeigenfirma soll die Fa. AktivaInkasso beauftragt haben, ihre Forderungen beizutreiben. 


Englische Anzeigenfirma läßt nicht locker…

… und beauftragt, wenn wundert es noch, die Fa. AktivaInkasso. Diese englische Anzeigenfirma arbeitet auch mit einem Unternehmen aus Bad Kreuznach zusammen, welches die Verteilung der Werbebroschüre übernimmt.  Bad Kreuznach scheint ein gutes Pflaster für solche Firmen zu sein.


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