Adressbuchverzeichnis

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BGH erteilt Entgeltklausel eines Branchenbuch – Verzeichnisses klare Absage

Der BGH hat mit Urteil vom 26.07.2012 (VII ZR 262/11) der Entgeltklausel eines Branchenverzeichnisses eine klare Absage erteilt.


Bedauerlich, kann aber passieren…

Bei der Auseinandersetzung mit verschiedenen Adressbuchverlagen legen diese zwischendurch Urteile, die zu ihren Gunsten ergangen sind, vor, um ihrer Forderung mehr Nachdruck zu verleihen. Das ist vollkommen legitim und nicht zu beanstanden.


Zentrales Ärzteverzeichnis? Gibt es so etwas überhaupt?

Mediziner scheinen eine beliebte Zielgruppe diverser Adressbuchverzeichnisse zu sein.

Derzeit versendet die Fa. ÖGR Verwaltung e.K. mit Sitz in Berlin ein Formular.


Zentrales Ärzteverzeichnis? Gibt es so etwas überhaupt?

Mediziner scheinen eine beliebte Zielgruppe diverser Adressbuchverzeichnisse zu sein.

Derzeit versendet die Fa. ÖGR Verwaltung e.K. mit Sitz in Berlin ein Formular.


Adressbuchfirma mahnt und mahnt und mahnt… klagt aber nicht!

Rechtsanwalt Seeholzer vertritt seit einigen Jahren Mandanten gegen die Fa. GWE GmbH, Düsseldorf auch bekannt als Gewerbeauskunft-Zentrale. Die Fa. GWE unterhält ein Adressbuchverzeichnis im Internet. Für dieses wirbt sie regelmäßig mit einem entsprechendem Formular.


Kassenärztliche Vereinigung Berlin berichtet über Adressbuch-Firma aus Portugal

Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin www.kvberlin.de (kurz KV Berlin) berichtet in ihrer Ausgabe KV-Blatt 10.2011 ab S. 28ff. über das „Verzeichnis der Mediziner“ der Fa. United. Lda in Portugal. Diese Fa. betreibt unter dem Internetportal temdi.com ein virtuelles Verzeichnis, in dem sich medizinische Berufe etc. eintragen lassen können.

Über die Gestaltung der von United Lda. genutzten Anschreiben und Formulare ist an dieser Stelle schon berichtet worden.

RA Seeholzer betreut seit Jahren Mandanten gegen United Lda. und andere Firmen.

Mittlerweile hat RA Seeholzer im Auftrag seiner Mandanten bundesweit sog. negative Feststellungsklagen gegen United Lda. anhängig gemacht, mit dem Ziel, dass gerichtlich festgestellt wird, dass keine Ansprüche aus einem Werbeinsertionsvertrag bestehen.

Denn nur eine gerichtliche Entscheidung bietet dem Mandanten Schutz davor, nicht noch jahrelang mit Zahlungsaufforderungen, Mahnungen und schlimmstenfalls mit einem gerichtlichem Verfahren konfrontiert zu werden.

Wichtig ist, dass man, sobald man erkennt, mit einer Forderung überzogen zu werden, die möglicherweise nicht zu Recht besteht, zu handeln. Man sollte sich beraten lassen.

 

 


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