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Die GWE gewerbeauskunftszentrale zieht mal wieder zurück…

Der Termin am 25.08.2014 vor dem AG Düsseldorf hat sich mal wieder erledigt.

5 Tage vorher, verzichtet die GWE auf sämtliche mögliche Forderungen, die sie ja angeblich hat, erkennt die Ansprüche auf Löschung der Daten und die Kostenerstattung an und kassiert (wiederholt) ein Anerkenntnisurteil (AG Düsseldorf, AU v. 21.08.2014 – 55 C 4523/14).

Tenor:

Die Beklagte (=GWE) wird verurteilt,

die von der Klägerin in ihren Datenbestand übernommenen Daten unter www. gewerbeauskunft-zentrale.de zu löschen und in Zukunft keinen Kontakt mehr zu der Klägerin aufzunehmen,

sowie

an die Klägerin außergerichtliche Anwaltskosten in Höhe von € 147,50 zu zahlen.

Die Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits.

Da es durchaus auch andere Verhaltensweisen der GWE geben soll, rate ich derzeit dazu, jedem der ein Formular unterschrieben hat und sich noch im verjährungsfreien Zeitraum befindet, die negative Feststellungsklage zu erheben.

Nur wirtschaftlicher Druck bewirkt etwas.

Schön ist es auch, wenn andere über die Arbeit gegen die GWE berichten und sich dann auf meinem Weblog beziehen.

http://www.konsumer.info/?p=31152

 


Gewerbeauskunfts-Zentrale (GWE) gibt sich kämpferisch

Ich habe für einen meiner  Mandanten im April 2014 eine (weitere) negative Feststellungsklage gegen die GWE Wirtschaftsinformations GmbH am AG Düsseldorf (55 C 4523/2014) anhängig gemacht.

Zuvor hatte die GWE mir gegenüber mit Schreiben vom 19.03.2014 erklärt, durch die einmalige Zahlung eines Jahresbetrages habe meine Mandantschaft den Vertragsinhalt anerkannt.

Darüber hinaus habe man (=GWE) ja vor dem LG Düsseldorf ein Urteil erstritten, in dem

„… ein rechtskräftiger kostenpflichtiger Vertrag zustande gekommen ist.“

 

Das Landgericht Düsseldorf hat eben keinen Zahlungsanspruch der GWE bestätigt, sondern ein (merkwürdiges) anmutendes Feststellungsurteil gefällt, weil die GWE ihre fälligen Ansprüche nicht geltend gemacht hatte.
Denn ein Feststellungsurteil ist eben kein Leistungsurteil.

Das hat meinen Mandanten nicht abgeschreckt, Klage erheben zu lassen.

Mal sehen ob die Abt. 55 am AG Düsseldorf an ihrer (bereits im Verfahren 55 C 11879/12) mitgeteilten Auffassung festhält, dass die Entgeltklausel (unter Hinweis auf das BGH Urteil Branchenbuch – Berg) unwirksam ist.
Damals  hatte die GWE Kosten anerkannt und auf weitere Forderungen verzichtet.


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