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Schweizer Anzeigenfirma Point S.W.I.S.S. Werbung GmbH verzichtet…

Am 13.12.2012 wurde mit der Mandantschaft ein Anzeigenauftrag mit der Fa. S.W.I.S.S. Werbung GmbH, in CH – 6060 Sarnen geschlossen.

Die Mandatschaft merkte schnell, dass es bei  diesem Vertragsabschluss nicht mit rechten Dingen zuging und wandte sich an RA Seeholzer und zwar am 14.12.2012.

Der Ablauf, wie es zur Unterschrift kam, verlief ähnlich wie in anderen Fällen, mit anderen Anzeigenfirmen.

Es meldete sich am 12.12. zunächst jemand telefonisch. Dabei wurde der Besuch eines Vertreters für eine „Infobroschüre“ bezogen auf den Sitz der Mandantschaft angekündigt.

Der Vertreter erscheint am 13.12.2012 mehr oder weniger überraschend. Es wird von einer Broschüre vor Ort gesprochen, die im örtlichen Umfeld der Mandantschaft verteilt werden soll. Mandantschaft unterschreibt gutgläubig.

Mit Schreiben vom 19.12.2012  erklären wir uns zur Wirksamkeit des Vertrages, erklären die Anfechtung etc.

Ebenfalls mit Schreiben vom 19.12.2012 erhält das Mandat die Nachricht, die Fa. S.W.I.S.S. habe den Anzeigenauftrag vom 13.12.2012 storniert, Kosten und Auflagen entstehen keine.

Genau die gleiche Erklärung hat die Fa. HAS Verlag GmbH & Co.KG aus 22769 Hamburg in einem Fall am 05.04.2012 abgegeben.

Ob das ein Zufall ist oder nicht, dass die Erklärungen von S.W.I.S.S. und HAS „wortgleich“ sind?

Wir wissen nicht, was S.W.I.S.S. genau dazu bewegt hat, den „Verzicht“ zu erklären.

Auf jeden Fall spricht dies unserer Ansicht nach dafür, dass man sich dort der Problematik um besagte Anzeigenverträge bewusst ist.

Andernfalls liesse sich ein derartig erklärter „Blitz_Verzicht“ nicht deuten.

 

 


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