042-14

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Rechtsanwalt Michael M. S. aus Köln scheint Humor zu haben….

…anders kann man sein Schreiben vom 12.08.2014 im Namen der GWE Wirtschaftsinformations GmbH „gewerbeauskunft-zenztrale.de“ wohl nicht verstehen.

Ich hatte bereits am 08.08.2014 über den Kollegen berichtet.

Ich hatte den Kollegen mit Fax vom 11.08.2014 darüber informiert, daß ich am AG Düsseldorf (55 C 4523/14) eine negative Feststellungsklage gegen GWE anhängig gemacht habe.

Da die GWE offensichtlich dem oben genannten Kollegen nur das Inkasso zutraut, denn er vertritt die GWE nicht (!) in diesem Verfahren, bekomme ich von ihm eine vier Seiten langen „Belehrung“, warum und wieso und überhaupt der GWE Geld zustünde.

Und da man sich auf Seiten der GWE so sicher sei, mache man uns bzw. meinem Mandanten ein Vergleichsangebot auf Kulanzbasis. Man verlange nur noch 50% und halte sich an das Angebot bis zum 26.08.2014 gebunden.

Wie gut, daß die mündliche Verhandlung bereits am 25.08.2014 vor dem AG Düsseldorf stattfindet.

Da muss ich dann kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich dem Kollegen auf seine informativen Ausführungen nicht mehr antworte.  

 


GWE Wirtschaftsinformations GmbH „gewerbeauskunftzentrale“ scheint noch „reichlich“ Geld zu haben und „bearbeitet“ auch weiter ihre Kunden

Ich habe im Auftrag eines Mandanten am 09. April 2014 eine (weitere, Nr. 19(!)) negative Feststellungsklage gegen die GWE in Düsseldorf anhängig gemacht.

Diese wird dort unter AG Düsseldorf (55 C 4523/14) geführt. Mit Erwiderung vom 25.06.2014 hat eine Kanzlei mit Sitz in Essen über den Kollegen N. L. umfangreich erwidern lassen (27 Seiten Schriftsatz nebst Anlagen).

Naja, geht ja auch um was (vorl. angenommener Gegenstandswert € 1.069,05). Die mündliche Verhandlung ist für den 25.08.2014 anberaumt.

Nun sollte man ja meinen, die streitigen Rechtsfragen werden in dem Prozess geklärt und bis dahin wartet die GWE ab. Mitnichten…

Mein Mandant und nicht ich, erhält von RA Michael M. Sertsöz aus Köln  mit Schreiben vom 29.07.2014 eine 3-seitige Zahlungsaufforderung nebst dem Entwurf eines Mahnbescheides mit dem Hinweis,

„ … Unsere Mandantin wird ihre berechtigte Forderung nach erfolgter Titulierung unter Ausnutzung sämtlicher zur Verfügung stehender gerichtlichen Zwangsvollstreckungsmaßnehmen durchsetzen. ..“

Ahja, soweit ist es bei meinen Mandaten bisher nicht gekommen, denn die von mir geführten Verfahren endeten mit Erledigungserklärung wegen Verzichts und Anerkenntnisurteil wegen der Kosten gegen die GWE.

Vielleicht sollte der Kollege Sertöz aus Köln sich mit dem Kollegen N. L. aus Essen in Verbindung setzen und abstimmen, bevor er Arbeit leistet, die seiner Mandantin (der GWE) kein Geld bringt.

Wer also zwei Anwälte für Inkasso und Prozesse verpflichten und bezahlen kann, dessen „Kriegskasse“ sollte gefüllt scheinen.

Ist wohl an der Zeit, dass die „Kunden“ von GWE, die bereits einmal oder zweimal gezahlt haben, sich mal beraten lassen, ob eine Klage gestützt auf § 812 BGB nicht Aussicht auf Erfolg haben könnte.

Es gab schon mal eine Anwältin, die für GWE das Inkasso betrieb….


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