Inkassoarbeit – heute an Hand eines Bespiels – Arbeitsweise der Atriga GmbH aus Langen

Eine Mandantin von uns hat sich mit einer Fa. Novalnet.AG Deutschland Beste Shops aus Sarnen  zunächst „eingelassen“ und später den kostenlosen Probeeintrag gekündigt als auch durch anwaltliches Schreiben vom 23.05.2013 erklären lassen, dass man von einem wirksamen Vertrag aus diversen Gründen nicht ausgehe.

Die Fa. Atriga GmbH erhielt von dem Schreiben eine Kopie mit der höflichen Bitte, von zukünftigen Droh- und Mahnschreiben abzusehen.

Das interessiert die Fa. Atriga überhaupt nicht.

So erhält die Mandantin am 11.06.2013 eine weitere mail, indem „massiv“ mit Zwangsvollstreckung, der Eintragung bei der Schufa gedroht wird, wenn man nicht umgehend zahle.

Da auch weiter keine Zahlung erfolgt, kommt am 25.06.2013 eine weitere mail.

Jetzt wird mit einer Vielzahl von Urteilen gedroht, die die Vertragsanwälte von atriga für deren Auftraggeber erstritten haben sollen.

Zitat:

Unsere Vertragsanwälte haben bereits eine Vielzahl obsiegender Urteile für unsere Mandanten erwirkt. Die Schuldner und späteren Beklagten unterlagen im Rechtsstreit und mussten neben der ursprünglichen Hauptforderung noch erhebliche weitere Kosten (Inkassokosten, eigene und fremde Rechtsanwaltsgebühren sowie Gerichtskosten) zahlen.

Beispielhaft sei auf folgende Entscheidungen hingewiesen, in denen auch die hier entstandenen Inkassokosten zuerkannt worden sind:

Landgerichte: LG Düsseldorf, Urteil vom 06.06.2011 zu Az. 14d O 12/11; LG Amberg, Urteil vom 30.03.2011 zu Az. 24 S 753/10; LG Paderborn, Urteil vom 18.03.2011 zu Az. 4 O 510/10; LG Karlsruhe, Urteil vom 15.09.2010 zu Az. 8 O 283/10; LG Darmstadt, Urteil vom 01.07.2010 zu Az. 3 O 28/10; LG Halle, Urteil vom 09.03.2010 zu Az. 6 O 1725/09.

Amtsgerichte: AG Berlin-Schöneberg, Urteil vom 17.08.2011 zu Az. 12 C 197/11; AG Krefeld, Urteil vom 17.08.2011 zu Az. 7 C 121/11; AG Halle (Saale), Urteil vom 28.07.2011 zu Az. 93 C 1643/11; AG München, Urteil vom 21.07.2011 zu Az. 274 C 8798/11; AG Oschersleben, Urteil vom 13.07.2011 zu Az. 3 C 195/11; AG Königstein i.Ts., Urteil vom 11.07.2011 zu Az. 21 C 389/11; AG Minden, Urteil vom 28.06.2011 zu Az. 22 C 105/11; AG Biberach, Urteil vom 27.06.2011 zu Az. 2 C 539/11; AG Wittmund, Urteil vom 06.06.2011 zu Az. 4 C 259/11; AG Suhl, Urteil vom 03.06.2011 zu Az. 1 C 724/10; AG Bielefeld, Urteil vom 01.06.2011 zu Az. 41 C 12/11; AG Waldshut-Tiengen, Urteil vom 27.05.2011 zu Az. 7 C 60/11; AG Hamburg, Urteil vom 27.04.2011 zu Az. 17a C 55/11; AG Wiesbaden, Urteil vom 20.04.2011 zu Az. 91 C 5015/10; AG Dresden, Urteil vom 04.04.2011 zu Az. 103 C 8574/10; AG Öhringen, Urteil vom 22.02.2011 zu Az. 2 C 514/10; AG Vaihingen/Enz, Urteil vom 09.02.2011 zu Az. 1 C 625/10; AG Jena, Urteil vom 08.02.2011 zu Az. 28 C 916/10; AG Duisburg, Urteil vom 07.02.2011 zu Az. 72 C 21/11; AG Bergisch-Gladbach, Urteil vom 04.02.2011 zu Az. 62 C 454/10; AG Kempen, Urteil vom 18.01.2011 zu Az. 13 C 75/11; AG Halle (Saale), Urteil vom 15.12.2010 zu Az. 93 C 1233/10; AG Düsseldorf, Urteil vom 26.10.2010 zu Az. 54 C 9414/10; AG Berlin-Lichtenberg, Urteil vom 20.10.2010 zu Az. 11 C 150/10; AG Oberhausen, Urteil vom 05.10.2010 zu Az. 31 C 2149/10; AG Dachau, Urteil vom 24.06.2010 zu Az. 2 C 423/09; AG Saarlouis, Urteil vom 24.06.2010 zu Az. 26 C 738/10; AG Halle (Saale), Urteil vom 18.06.2010 zu Az. 96 C 1000/10; AG Kirchhain, Urteil vom 15.06.2010 zu Az. 7 C 550/09; AG Amberg, Urteil vom 31.05.2010 zu Az. 3 C 78/10; AG Dresden, Urteil vom 20.04.2010 zu Az. 103 C 1858/10; AG Mainz, Urteil vom 20.02.2010 zu Az. 87 C 215/09; AG München, Urteil vom 08.02.2010 zu Az. 233 C 31905/09; AG Bad Homburg v.d.H., Urteil vom 14.01.2010 zu Az. 2 C 2436/09.

Unklar bleibt dabei, ob es sich dabei auch um Urteile für die Fa. Novalnet.AG handelt, um die es ja hier geht.

Allein schon die Art und Weise des Einschüchterungsversuches lässt aus unserer Sicht erhebliche Zweifel, an der der Seriosität einer solchen Inkasso Gesellschaft aufkommen.

Mann sollte zumindest vor der Fa. Novalnet.AG, Deutschlands Beste Shops, Deutschland Group AG und Atriga GmbH gewarnt sein.

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