Hamburger Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungsverfahren ein

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat von sich aus das Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen von Novachannel nach § 170 II StPO eingestellt. Man ist seitens der Behörde der Auffassung, es liege kein Anfangsverdacht für Betrug vor.
Die Formulare von Novachannel seien in ihrem Aufbau so gestaltet, dass man erkennen müsse, dass es um kostenpflichtige Einträge ginge.

Die Beamten der Staatsanwaltschaft sollten sich dann aber einmal den genauen Wortlaut des Schreiben, den Aufbau der Formulare anschauen. Da kann man auf ganz andere Gedanken kommen. Dort wird von einem Basiseintrag, kostenlos, Korrektur von Daten gesprochen um eben zu „verschleiern“, dass hier eine Vetragsanbahnung beabsichtigt ist.

Richtig ist sicherlich, wenn man die Unterlagen langsam und sehr, sehr genau liest, kann man die wahre Absicht entdecken. Doch welcher Geschäftsmann oder Unternehmer macht das schon täglich, zumal auch oft Mitarbeiter dem Chef die Sachen zur Unterschrift vorlegen…

Die Schweizer Behörden haben dies offensichtlich erkannt, erfreulich. In der Schweiz wird gegen die Verantwortlichen ermittelt. Das hat die Fa. Novachannel veranlasst die Forderungen aus den Anzeigenverträgen für ihr Internetadressbuch an eine Fa. united lda. „zu übertragen“, damit die diese Forderungen einzieht. Das versucht united lda. auch fleissig. Zudem wird diese Firma auch selbstsändig aktiv und schreibt die vermeintlichen Kunden an.

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