GWE-Wirtschaftsinformations GmbH, Gewerbeauskunft-Zentrale.de gibt sich hartnäckig

Am 28.08.2013 hatten wir hier erneut über die Aktivitäten der GWE berichtet.

http://www.anzeigen-recht.de/gwe-duesseldorfwirschaftsinformations-gmbh-gewerbeauskunfstzentrale-de-erstreitet-sich-ein-urteil-28-08-2013.html

Unter Berufung auf das von ihr am 31.07.2013 erstrittene Urteil des LG Düsseldorf (23 S 316/12), lässt die GWE nicht nach, darauf herum zu reiten, ihre vermeintlichen Ansprüche durchsetzen zu wollen.

Zum neuen Urteil des LG Düsseldorf haben wir uns ja schon geäußert.

Bedauerlicherweise haben die Richter die Problematik mit der GWE nicht vollständig durchschaut.

Aus diesem Grund werden die „Kunden“ nunmehr wieder mit Mahnungen etc. überzogen.

Uns liegt nun ein Schreiben der GWE vom 02.09.2013 vor.

Herr S. Cyperski (Geschäftsführer der GWE) macht deutlich, wie Ernst er es meint.

Unter Hinweis auf das neue Urteil führt er aus:

„Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, …, deshalb kommt dem aktuellen letztinstanzlichen Berufungsurteil des Landgerichts Düsseldorf vom 31.07.2013, Az.: 23 S 316/12, höchste Bedeutung zu. „

Klar soweit.

Wie er dann aber doch noch Vergleichsvorschläge macht, lässt uns daran zweifeln, ob er die Durchsetzung der Ansprüche dann doch so glasklar sieht, wie eben beschrieben.

Entweder unser Mandant zahlt ein für die gesamte Vertrag Laufzeit um 40% reduziertes Entgelt oder man zahlt die erste Rechnung komplett, die 2. würde storniert.

Überzeugend ist das Auftreten der GWE, unter Berufung auf das neue Urteil nicht.

Wir halten es nach wie vor mit der Ansicht des AG Düsseldorf aus dem Hinweis vom 29.10.2012 (55 C 11879/12):

Nach Ansicht des Gerichts ist die Entgeltklausel im Formular der Beklagten (=GWE) unter  Zugrundelegung der vom Kläger zitiertem Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 26.07.2012, Altz: VII ZR 262/11) gemäß § 305c BGB als überraschende Klausel nichtig.

 

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