GWE Gewerbeauskunft-Zentrale, Düsseldorf unterliegt vor dem Amtsgericht Düsseldorf

Unsere Mandantin fiel im März 2011 auf das bekannte (und mittlerweile unzulässige Formular) der Fa. GWE herein.

Im Mai 2011 erklärten wir die Anfechtung, Kündigung etc.

Das ließ die Geschäftsführung der GWE (Herrn Sebastian Cyperski) unbeeindruckt. Unter Hinweis auf verschiedene Urteile ua. des AG Köln etc. wurde die Forderung weiter geltend gemacht.

Im Januar 2012 meldete sich die Deutsche Direkt Inkasso und forderte zur Zahlung auf.

Im April 2012 mahnte dann wieder GWE direkt. Die Mandantschaft erhielt dann im Juni 2012 eine weitere Zahlungsaufforderung von GWE.

Im September 2012 erhoben wir dann die negative Feststellungsklage (als eine von vielen) gegen die GWE. Das Gericht ordnete das schriftliche Vorverfahren an.

Da die Beklagte sich nicht meldetet und wir für die Klägerin den Antrag auf Erlass eines Versäumnisurteils gestellt hatten, erließ das Amtsgericht Düsseldorf am 13.12.2012 folgerichtig ein Versäumnisurteil zu Lasten der GWE (55 C 11880/12).

Darin wurde für Recht erkannt.

1. Es wird festgestellt, dass die Beklagte keine Ansprüche auf Zahlung aus dem vorgeblichen Insertionsvertrag vom 28.03.2011 gegen die Klägerin hat.

2. Die Beklagte wird verurteilt, die von der Klägerin in ihren Datenbestand übernommenen Daten unter www[at]gewerbeauskunft.zentrale.de zu löschen und in Zukunft keinen Kontakt mehr zu der Klägerin aufzunehmen.

Die Kosten des Rechtsstreits werden der Beklagten auferlegt.

Das Urteil ist rechtskräftig geworden, die Beklagte hat keinen Einspruch eingelegt.

Aus diesem Grund können wir nur jedem empfehlen, der auf die GWE „hereingefallen“ ist, sich konsequent dagegen zu wehren.

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