Gehen der GWE GmbH, Düsseldorf die Kunden aus?

Diese Fragen muss sich ein Unternehmer aus Rottweil am Neckar gestellt haben, als er gleich 15mal (!!!) das Formular der Gewerbeauskunft-Zentrale erhielt.

Immer unter derselben Adresse aber nicht unter der richtigen Firmierung wurde der Unternehmer mit den Vertragsformularen vom 22. März 2013 der GWE überflutet.

Dabei wurden als Betriebsnamen z.B. einfache Begriffe wie Pannenhilfe, Vermietung etc. genutzt, welche zwar mit dem Unternehmen – aufgrund der durch dieses angebotenen und erbrachten Dienstleistungen – in Verbindung gebracht werden können, aber nicht zwingender Bestandteil des Namens der Firma sind.

Den Grund für diese wahre Werbeflut kann man nur vermuten.

Entweder der GWE steht das Wasser bis zum Hals und sie braucht viele „frische“ Kunden.

Oder man versucht bei ein und demselben Unternehmen, mehrere Aufträge zu platzieren, um noch höheren Umsatz zu erreichen.

Wir haben kein Ahnung welche Strategie der Geschäftsführer der GWE, Herr Sebastian Cyperski verfolgt.

Seine Taktik, den von uns ausgebrachten negativen Feststellungsklagen den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem ein umfassender Verzicht erklärt wird, geht zumindest vordergründig vor dem AG Düsseldorf auf. Auch durch die Kostenübernahme vermeidet die GWE tunlichst, dass Entscheidungen gegen sie getroffen werden können.

Dabei brüstet sich noch die Fa. Deutsche Direkt Inkasso aus Köln in einem Schreiben vom 03.04.2013 mit diversen Urteilen zugunsten der GWE (z.B. AG Köln v. 06.06.2011 114 C 128/11 etc.).

Mittlerweile sollte man auch dort gemerkt haben, dass sich der Wind im Instanzenzug AG, LG und OLG Düsseldorf gegen GWE gedreht hat.
Davon will man offensichtlich nichts wissen, wenn man dem „Kunden“ über seinen Prozessbevollmächtigten versucht, einen „krummen“ Vergleich anzubieten, obwohl bereits Klage eingereicht ist.

Man kann im weiteren Umgang mit der GWE nur eines empfehlen.

Außergerichtlich gegen die GWE vorgehen und unverzüglich Klage erheben.
Anders kann man die GWE nicht in Fehler zwingen.

Dazu sollte man sich eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt holen, die/der bereits lange Erfahrung im Umgang mit der GWE und ähnlichen Firmen hat.

Zumindest eines muss man der GWE bisher lassen. Sie hat brav die vom AG Düsseldorf zuerkannten Beträge und Kosten der Verfahren übernommen und gezahlt. Immerhin ist sie vorläufig noch, als faire Verliererin zu bezeichnen.

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