Geben Anzeigenfirmen Adressen an Dritte weiter?

RA Seeholzer wird von einem „Anzeigenkunden“ mit folgendem Sachverhalt konfrontiert. Ohne, dass der Kunde es wollte wird er in einer Broschüre der Werbeanzeigenfirma aus Mönchengladbach benannt.

Der Kunde hat keine Ahnung, wie der Verlag an seine Anzeigenvorlage gekommen ist. Im Februar 2009 erhielt der Kunde dann 20 Belegexemplare; eine Rechnung oder andere Unterlagen bisher nicht.

RA Seeholzer vermutet, dass mit solchen Kunden möglicherweise leere Plätze gefüllt werden, um die Nachweisliste „voll“ zu bekommen.

Weiter schildert der Kunden in einem Schreiben vom 26.03.2009:

Zitat: „… Zudem werde ich das Gefühl nicht los, daß meine Adresse in diesen Werbeverlags-Kreisen gehandelt und weitergegeben wurde. So wurde ich von der Fa. … (ohne Postadresse, nur Angabe der Telefon- und Fax-Nummer) und … angeschrieben, s. Anlage. Einen Anzeigenauftrag oder eine -vorlage haben diese Firmen von mir nicht erhalten, meine Rückfragen nicht beantwortet. … “ Zitat Ende.

RA Seeholzer vermutet, dass die Anzeigenfirmen die Adressen ihrer Kunden untereinander tauschen bzw. weitergeben. Nicht umsonst kommt es immer wieder vor, dass die Mandanten den gleichen Ablauf schildern.

Zunächst meldet sich die Fa. wx, 4 Wochen später die Fa. xy und wieder eine Zeit später Fa. yz. Dabei versuchen alle Firmen einen eigenen Auftrag beim Kunden zu platzieren.

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