Firmen wie Expo Guide ignorieren…

… immer wieder den Rechtsanwalt als Korrespondenzadresse.

Bei der Bearbeitung der Fälle im Zusammenhang mit Firmen wie Expo Guide, Temdi United lda. etc. fällt es RA Seeholzer immer wieder auf, dass Mahnungen etc. dieser Firmen immer wieder direkt an die Mandanten adressiert werden, obwohl RA Seeholzer regelmäßig darum bittet, die künftige Korrespondenz ausschließlich über ihn zu führen.

So schreibt ein Mandant in einer Sache gegen Expo Guide RA Seeholzer mit folgenden Worten an: “ Sie lassen nicht locker!“

Gemeint ist damit, dass weitere ausssergerichtliche Aufforderungsschreiben, Mahnungen die Mandanten (direkt) erreichen, obwohl RA Seeholzer sich bereits für seine Mandanten legitimiert hat.

Dem kann man nur dadurch begegnen, diese Schreiben unverzüglich an den beauftragten Anwalt zu senden, um sich weiterhin mit ihm über die weitere Vorgehensweise abzustimmen.

Auf keinen Fall sollte man direkt reagieren, dazu ist der Anwalt da.

Da diese Firmen die Korrespondenz nicht gesetzlich vorgeschrieben über den Anwalt führen müsssen, sollte man auch dringend darauf achten, dass nicht zufällig mal ein gerichtlicher Mahnbscheid „durchrutscht“ und dem Anwalt nicht zur Kenntnis gebracht wird.

Denn im gerichtlichen Mahnverfahren (nach deutschem Recht) prüft das Mahngericht nicht, ob die Forderung tatsächlich berechtigt ist oder nicht.

Gegen einen Mahnbescheid erhebt man Widerspruch, gegen einen Vollstreckungsbescheid den Einspruch. Ist dies geschehen, muss zunächst eine Klage bzw. Anspruchsbegründung eingereicht werden.

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