Firma GMG – Inhaber Gerd Martin Gabriel – Städteinformationstafel

Firma GMG – Inhaber Gerd Martin Gabriel – Städteinformationstafel

Die Firma GMG, Inhaber Gerd Martin Gabriel, soll einem Schreiben deren Anwälte vom 19.08.2016 zufolge nach,  noch immer in der  Grafenberger Allee 277-287, 40239 Düsseldorf ihren Sitz haben.

Mir liegt ein Rückschein National vom 25.07.2016 vor, nachdem in Koblenz ein Schreiben an GMG (Herrn Gabriel) zugestellt werden konnte.

Anzeigenobjekt nennt sich Städteinformationstafel. Diese soll in DIN-A3 Format und vielfarbig gedruckt und verschickt werden.

Formulargestaltung

Bei näherer Betrachtung der von GMG genutzten Formulierung

Zitat aus einem Formular aus Februar 2016:

Es werden Infoträger (Din-A3, vielfarbig) mit regionalbezogenen Serviceinformationen und einer Übersichtskarte an mindestens 50 Stellen, insbesondere die wesentlichen regionalen Behörden (Rathaus, Bürgeramt, Landratsamt, etc.), an regionale Museen, Sportstätten sowie an Einzelhandelsgeschäfts und Betriebe mit Publikumsverkehr für die jeweilige Kreis- bzw. Stadtausgabe versendet. Die Auswahl der einzelnen Adressaten bleibt GMG vorbehalten. (Auflagenhöhe: 85)

Zitat Ende.

stellt man sich die Frage, wer soll hier eigentlich die Werbung erhalten? Was sind denn bitte wesentliche, regionale Behörden? Betriebe mit Publikumsverkehr?

Allein diese Formulierungen sind nach meiner Ansicht nicht genau genug.

Der Auftraggeber (Kunde) kann gar nicht prüfen, wer denn nun genau Werbung bekommt, die für ihn werbewirksam sein soll.

Neben dem eigentlichen Preis sind versteckte Kosten in Höhe von € 15,00 für die Auslieferung sowie Druckkosten pro Auflage von je € 90,00 vorgesehen. Macht zusammen mit dem eigentlichen Preis von € 698,00 einen Betrag pro Ausgabe von € 803,00.

Und nach dem Willen von Herrn Gabriel am liebsten das Ganze dreimal!

Also € 2.409,00 (netto)!!!

Unwirksamer Vertrag

Unter diesem Gesichtspunkt ist das „Produkt Städtinformationstafel“ der Firma GMG als wirksame, regionale Werbung zweifelhaft. Der Kunde wird nicht genau über das Produkt, dessen Verteilung, so wie die Verteilung bei wem vorgemommen wird und die Kosten aufgeklärt.

Befindet sich im Angebot kein Hinweis, auf welche Weise, wieviele Exemplare eines Werbeobjekts verteilt werden, so stellt diese keine ausreichend benannte Vertragsbedingung dar (vgl. LG Lübeck, Urteil vom 27.07.2015 – 1 S 119/14).

Mit der Folge, der mögliche Vertrag ist unwirksam.

Other Posts

Archive