Ein Vergleich wird angeboten…

Die Fa. Novachannel will vorgeblich ihre Forderungen an die Fa. United Lda. in Portugal übertragen haben. Die Fa. United Lda. schreibt den Mandanten am 22.04.2009 direkt an, ohne eine entstprechende Abtretung und/oder den Forderungsübergang nachzuweisen.

Obwohl mit Ein-Schreiben/Rückschein vom 14.05.2008 RA Seeholzer eine Anfechtungserklärung, fristlose Kündigung aus wichtigen Grund etc. abgegeben hatte, macht die Fa. United gegenüber dem Kunden weiter Druck. Man habe eine rechtmäßige Forderung von bald über € 3.000,00.

Nun macht man dem Kunden ein echtes „Schnäppchen-Angebot“. Er solle € 983,00 zahlen, dann wären alle gegenseitiges Forderungen erloschen.

Schade, daß Herr Meyer das Schreiben von RA Seeholzer vom 14.05.2008 wohl nicht so richtig gelesen hat.

Darin heißt es „… Für eine eventuelle Zahlungsklage ist der Unterzeichner bereits jetzt schon zustellungslegitimiert. …“ will heißen, wenn die Fa. Novachannel oder United Geld haben will, muss sie klagen!

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  1. reporter41

    Lasst die Spinner doch klagen!!! Jeder vernünftige Richter wird zu Gunsten des Beklagten entscheiden. Die portugiesische Inkassofirma gehört einem gewissen Herrn Lüdenbach. Jenem Lüdenbach, dem auch die OVAG, NovaChannel und andere Firmen gehört. Guckt mal hier nach:

    http://www.ostnews.ch/Adressbuchschwindel+Appenzeller+steht+im+Zentrum/396031/detail.htm

    • admin

      Es ist in der Regel so, dass Firmen wie Novachannel eben nicht klagen. Bisher habe ich noch keine Klage gegen meine Mandanten erlebt. Jedoch ist der Druck den diese Firmen auf die Betroffenen ausüben enorm und da kann man den Mandanten nur raten „cool“ zu bleiben.
      Das Angebot eines Vergleiches spricht meiner Auffassung nach dafür, dass die Firmen (noch) versuchen den letzen „Cent“ zu retten.

      Aber allein die Tatsache, dass hinter diesen Firmen jemand steckt, der es zu seinem Beruf gemacht haben soll, mit bestimmten Formularen Vertragsverhältnisse zu begründen, ist zumindest in Deutschland noch keine Sicherheit, den Prozess für den Betroffenen (Beklagten) zu gewinnen.

      MfG, RA Jochen Seeholzer

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