Bei der Gewerbeauskunft Z. geht es offensichtlich drunter und drüber

RA Seeholzer betreut eine Vielzahl von Mandanten, die auf die Formulare der Fa. GWE Wirtschaftsinformationsges. GmbH, Düsseldorf (kurz: Gewerbeauskunft-Zentrale)  hereingefallen sind. Nachdem nun diese Gewerbeauskunft-Zentrale bereits zwei Anwälte eingeschaltet hatte, vetritt nun in einigen Fällen der Kollege B. J. aus Köln die Gewerbeauskunfts-Zentrale.

 

Dieser schrieb dann im März 2011 die Mandanten von RA Seeholzer an, obwohl dieser bereits sich im Jahr 2010 für seine Mandanten gegenüber der  Gewerbeauskunft-Zentale legitimiert hatte.

Naja, an  einen Umgehungsversuch des Gegenanwalts (§ 12 I BORA) wollen wir dabei nicht denken.

Nachdem also RA Seeholzer dem Kollegen B. J. aus Köln freundlich mitgeteilt hatte, die Mandanten würden nicht zahlen oder sich gar vergleichen wollen, flattert am 05.07.2011 ein weiteres Schreiben der Gewerbeauskunft-Zentrale (wieder direkt) beim Mandanten auf den Tisch.

Unter Hinweis auf das Urteil des AG Köln vom 6.6.2011 (114 C 128/11) (hier bereits am 21.06.2011 besprochen) fordert die Gewerbeauskunft-Zentrale wieder zur Zahlung und zwar direkt an sich auf!

Also, der Anwalt fordert Zahlung an sich und die Gewerbeauskunft-Zentrale ebenfalls.

Tja, was denn nun…dachte sich auch der Kollege B. J. aus Köln und schrieb RA Seeholzer am 14.07.2011 wie folgt an:

„…durch einen Fehler bei unserer Mandantin hat diese ohne unser Wissen und Zutun eine Zahlungsaufforedrung direkt an all ihre säumigen Kunden versendet. …. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir alle Vorwürfe die uns diesbezüglich gemacht werden, entschieden zurückweisen. Das Vorgehen unserer Mandantin war nicht mit uns abgestmmt! “

Jeztzt muss sich der Kollege B. J. aus Köln aber ernsthaft fragen lassen, wie genau es seine Mandantin mit der Übertragung des Mandats nimmt und warum er nicht (so wie behauptet) informiert wurde.

Aus Sicht von RA Seeholzer spricht einiges dafür, dass es bei der Gewerbeauskunfts-Zentrale mit der Organisation nicht so genau genommen wird. Entweder der Anwalt betreut das Inkasso-Mandat oder nicht.

 

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