Bank gibt nach fast 6 Monaten Auskunft…

Das ist schon ziemlich einmalig.

Nachdem wir gegenüber der Fa. Abeo Marketing & Vertriebs GmbH, Hannover für die Mandantschaft das vorgebliche Vertragsverhältnis bestritten hatten und Abeo bzw. der Geschäftsführer Frank Rosemann der Auffassung war, es bestünde ein wirksames Vertragsverhältnis, erhoben wir  am 30.05.2012 negative Feststellungsklage zum AG Lüneburg.

Die Beklagte Fa. Abeo bestellte RA K. aus Osnabrück und lies Verteidigungsbereitschaft anzeigen.

Nachdem die Beklagte erwiderte hatte, macht das Gericht am 29.08.2012 einen Vergleichsvorschlag.

Dieser Vergleich wurde hinsichtlich der Kosten durch uns modifiziert, danach sollte die Fa. Abeo die außergerichtlichen Kosten der Klägerin, so wie die Gerichts- und Anwaltskosten des Verfahrens tragen; die Kosten der Einigung wurden gegeneinander aufgehoben.

Mit Schriftsatz vom 23.10.2013 stimmte der RA K. aus Osnabrück für die Beklagte Fa. Abeo diesem Vorschlag zu.

Es kam wie es kommen musste, die Fa. Abeo zahlte weder die Kosten aus dem Vergleich noch die vom AG Lüneburg festgesetzten Kosten.

Nach mehrfachen mahnen und angeblicher Zahlung durch Abeo, wurde beim Amtsgericht Hannover am 22.02.2013 ein Pfändungs- und Überweisungbeschluss beantragt. Dieser wurde am 27.03.2013 erlassen und am 28.03.2013 der zuständigen Bank zugestellt.

Soweit, so gut.

Nach fast 6 Monaten (17.09.2013) kommt eine Antwort von der zuständigen Zentrale.

Man entschuldige sich für die verspätete Abgabe und teilt gleichzeitig mit, dass man grds. die Pfändung anerkenne, jedoch zwei vorrangige Pfändungen weiterer Gläubiger bestehen würden.

Zum einen das FA Hannover und es überrascht nicht wirklich, eine Forderung des Kollegen K. aus Osnabrück.

Die Fa. Abeo hat also den eigenen Anwalt nicht freiwillig bezahlt.

Na, das wird ihr unter den Kollegen nicht unbedingt den Ruf einer zuverlässigen Mandantin einbringen.

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